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Quicktipp: MS TTF Fonts nicht auf Mint verfügbar


Falls es Euch wie mir geht und ihr dachtet ihr hättet das Paket „ttf-mscorefonts-installer“ installiert, aber trotzdem die Schriftarten z.B. unter LibreOffice nicht seht, dann kann das daran liegen, dass Ihr während der Installation die nicht mit „OK“ bestätigt habt.

Die, meiner Meinung nach, einfachste und schnellste Lösung:
Deinstallation:
sudo apt-get remove ttf-mscorefonts-installer
Und Neuinstallation, aber diesmal nicht das „OK“ vergessen 😉
sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer

Wenn der Installationsvorgang lange dauert, ist das gut! Jedes einzelne TTF wird installiert und angezeigt. Die installierten TTFs sind unter „/usr/share/fonts/truetype/msttcorefonts“ zu finden. Wenn Ihr nun LibreOffice startet, sollten diese auch sichtbar sein!

LibreOffice Writer_012

You thought that you have installed the Linux Package ‚ttf-mscorefonts-installer‘, but you cannot see the fonts in apps like LibreOffice? Maybe you’ve made the same mistake than me and forgot to press ‚OK‘ during the installation procedure. Linux Mint gives you a second chance 😉

First, deinstall the ttf-mscorefonts-installer package:
sudo apt-get remove ttf-mscorefonts-installer
But, keep in mind not to forget to confirm with the ‚OK‘ button 😉
Now reinstall the package like this:
sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer

It takes some time till the installation is completed. You can check it after installation when you have look in folder’/usr/share/fonts/truetype/msttcorefonts‘. Here you’ll find all installed MS TTFs. Of course they should be also visible in apps like LibreOffice!

LibreOffice Writer_012

 
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Verfasst von - März 3, 2013 in IT, Linux

 

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Kurzmitteilung

Galileo Computing hat das Buch „Ubuntu GNU/Linux 12.04 LTS“ auf seiner Openbook-Seite zur Verfügung gestellt. Dieser umfangreiche Wälzer enthält zahlreiche Informationen für Neulinge und für Profis. 

Tipp: Openbook "Ubuntu GNU/Linux 12.04 LTS" kostenlos bei Galileo Computing

 
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Verfasst von - Januar 6, 2013 in Linux

 

Schlagwörter: , ,

Kurzmitteilung

Galileo Computing hat das Buch „Ubuntu GNU/Linux 12.04 LTS“ auf seiner Openbook-Seite zur Verfügung gestellt. Dieser umfangreiche Wälzer enthält zahlreiche Informationen für Neulinge und für Profis. 

Tipp: Openbook „Ubuntu GNU/Linux 12.04 LTS“ kostenlos bei Galileo Computing

 
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Verfasst von - Januar 6, 2013 in Linux

 

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Linux Mint 14 "Nadia" mit Cinnamon 1.6: Erste Eindrücke auf einer VM

Linux Mint 14 "Nadia" mit Cinnamon 1.6: Erste Eindrücke auf einer VM

Motivation

Wer öfters in diesen Blog hereinschaut, weiß, dass ich ganz gerne mal etwas Neues in Sachen Betriebssysteme ausprobiere. Aktuell habe ich noch Linux Mint „Maya“ am Laufen und bin sehr zufrieden damit. Nun gibt es aber die Ankündigung für Linux Mint „Nadia“, schon seit dem 20. November diesen Jahres, für mich also höchste Zeit, das neue Mint anzuschauen 😉

Linux Mint „Nadia“ basiert auf Ubuntu 12.10, leider kein Long Term Support-Version (LTS) von Ubuntu (Support bis April 2014 (Desktop und Server)). Wer auf Nummer sicher gehen bzw. Linux Mint „Maya“ mit den neuen Features ausstatten will, sollte sich folgenden Artikel zu Gemüte führen: „Wichtigsten Neuerungen von Linux Mint 14 “Nadia” auf 13 LTS zurückportiert„. Klarer Vorteil dieser Variante: Linux Mint 13, basiert auf einer LTS-Version von Ubuntu, die für 5 Jahre unterstützt wird. Zudem erspart man sich die Backup- und Neuinstallations-Orgie. Leider hat das beschriebene Verfahren bei mir nicht funktioniert! Ich habe verschiedene Hinweise im Internet ausprobiert und mein Tipp: lasst es bleiben, es sei denn Ihr habt vieeel Langeweile 😉 Falls es bei jemandem meiner Leser funktioniert hat, wäre ich über ein Feedback dankbar!

Update 19.01.2013:

Auf dem Linux Mint Blog ist der Artikel „Nadia backports available in Linux Mint 13“ erschienen, der ein Upgrade der wichtigsten Verbesserungen von „Nadia“ auf „Maya“ erlaubt:

„The most significant improvements in Nadia are being backported to Maya…Among other things, this gives Linux Mint 13 LTS users access to the following packages…MDM 1.0.7…Cinnamon 1.6.7 (with Nemo 1.1.2 and Muffin 1.1.2)…“ (Nadia backports available in Linux Mint 13)

Hinweis: Ich habe den Artikel erfolgreich angewendet und in „REW: Linux Mint 13 Maya – Nur das Beste aus “Nadia” übernehmen“ beschrieben 🙂

Ich beschreibe hier die Neuinstallation und die neuen Features, die mir eine Erwähnung Wert sind. 

Linux Mint „Nadia“ verwendet MDM als Display-Manager und wahlweise MATE 1.4, oder Cinnamon 1.6 als Desktop-Environment. Bereits mit Linux Mint „Maya“, der Vorgängerversion, habe ich Cinnamon als meinen Favoriten auserkoren (siehe auch „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen„) und werde deshalb auch in diesem Artikel vorwiegend von  ihm berichten.

Die Ankündigung der Features, des neuen Cinnamon Desktops (Version 1.6), klingen interessant. Bei Cinnamon 1.6 kann man den Arbeitsbereichen (Workspaces), Namen geben – bisher waren diese einfach durchnummeriert. Es gibt nun auch eine Windows-Quick-List – ein Applet – mit dem man sich alle geöffneten Fenster, aller Workspaces, anschauen kann. Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass die konfigurierten Workspaces auch einen System-Neustart überstehen sollen.Der Dateimanager ist nun Nemo, nicht mehr Nautilus, wobei Nautilus trotzdem noch eingesetzt werden kann. Es gibt aber auch noch andere Features, von denen man sich am Besten direkt auf der Seite „New features in Linux Mint 14“ überzeugt.

 

Installation

Über die Download Seite von Linux Mint die ISO-Datei herunterladen. 

Wie man das ISO für eine neue VM-Instanz einrichtet, kann ich aus Zeitgründen hier leider nicht näher erläutern, aber dafür gibt es ja Google 🙂

Trotzdem hier kurz die Eckdaten meiner VM-Installation:

  • Ich habe mir die 64-Bit Version von Cinnamon heruntergeladen
  • und benutze den VMPlayer 5.0.0 build-812388.
  • Für die VM habe ich mir 10GB an Plattenplatz gegönnt
  • und 1GB Memory

und dann geht das los…

Kurz danach ist das System gebootet und erscheint im vertrauten „Look&Feel“:

 

Display Manager – MDM

Nach dem ersten Reboot erscheint der Login-Screen des Display-Managers MDM:

Wen es interessiert: MDM ist ein Akronym für „Mint Display Manager“. Dieser Display-Manager wurde mit Mint 13 eingeführt und unterstützt Themes, Remote-Login, Sprachen, etc.

 

Desktop Environment – Cinnamon

Jetzt also einloggen und das Cinnamon-Desktop-Environment in der Version 1.6 erscheint.

 

Danach springt die Aktualisierungverwaltung an: Um das System an den aktuellen Stand anzupassen, sollte man die angemahnten Pakete aktualisieren. 

Das meiste, was ich im Artikel „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ geschrieben habe, ist nach wie vor gültig.
 
Themes, Applets und Extensions sind unter http://cinnamon-spices.linuxmint.com zu finden.
 

Konfiguration

Die Konfiguration findet über „Menu > Einstellungen > Cinnamon Settings“ statt. Hier sind im Vergleich zur Vorgängerversion einige neue Punkte hinzugekommen:
 
 

Menu 

Erlaubt die Einstellung des Menüsymbols und -textes etc.

Arbeitsflächen

Einstellungen zum Arbeitsflächen OSD (On-Screen-Display), eine Schnellübersicht über alle Fenster auf allen Workspaces. Wird aktiviert, wenn man die Maus in die linke obere Ecke bewegt. Hier kann man auch die Arbeitsflächen benennen und auswählen. Das entspricht dem Expo-Modus, wie in „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ beschrieben.

Allgemein

Emulation der linken Maustaste einstellen etc.

Tastatur

Reaktionszeit der Tastatur konfigurieren und Tastaturkürzel konfigurieren.

Die Einstellung der Tastaturkürzel finde ich einfach und sehr hilfreich:

Hintergründe

Hier gibt es eine kleine Auswahl an Hintergrundbildern, die man auswählen kann. 

 

Themen

„Menu > Einstellungen > Cinnamon Settings > Themen“ ermöglicht die Auswahl bzw. Aktivierung von Themen. Um neue Themen zu installieren, ladet Ihr es herunter und installiert es in „~/.themes“ für Euren User, oder in „/usr/share/themes“ für die systemweite Installation. Danach kann es über die „Cinnamon Settings“ aktiviert werden.

Quellen für Themen sind u.a.: http://cinnamon-spices.linuxmint.com/themes, bzw. die Tipps, die ich in  „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ gegeben habe.

 

Panel

Das Panel bzw. die Leiste befindet sich standardmäßig unten. 
 

Miniprogramme hinzufügen

Das geht einfach, indem man auf eine freie Fläche in der Leiste rechtsklickt und „Miniprogramme zur Leiste hinzufügen“ wählt.

Danach erscheint ein Auswahldialog, mit allen verfügbaren Miniprogrammen:

Ich habe die bereits vorselektierten Miniprogramme übernommen und zusätzlich noch den „Workspace Switcher“ ausgewählt, damit ich zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen (Workspaces) umschalten kann.

Panel bearbeiten

Man kann das Panel bearbeiten, indem man rechts unten auf den Pfeil nach oben drückt und den „Leistenbearbeitungsmodus“ aktiviert, das Panel verfärbt sich dann, so dass jeder Teilbereich sichtbar ist:

Wählt man Einstellungen > Leiste, kann man die Größe und Position einstellen und, ob die Leiste automatisch verborgen werden soll.

Standardprogramme an Panel anpinnen

Man kann über das Startmenu das entsprechende Programm durch einen Rechtsklick > „Zur Leiste hinzufügen“ an das Panel anpinnen.

Wichtig: Es werden nur dann die Applikationen angezeigt, wenn das entsprechende Miniprogramm „Panel launchers“ aktiviert ist.

 

Programme gruppieren und an Panel anpinnen

Wer Windows7 nutzt, kennt vielleicht die Möglichkeit, Programme an die Taskbar anzupinnen. Viel genutzte Programme sind dadurch schneller auffindbar. Dieses Feature läßt sich mit Cinnamon 1.6 ebenfalls nutzen. Dazu benötigt man das Applet „Window List With App Grouping 2.6.9-3„:

  1. Download „Window List With App Grouping 2.6.9-3“ 
  2. Unzippen
  3. configure.py starten
  4. „Window List With App Grouping“ als Miniprogramm hinzufügen (siehe vorheriger Abschnitt)
  5. Neu anmelden (Ctrl + Alt + Backspace)

Rechts unten sollte nun die zuletzt gestarteten Anwendungen (vor der Neuanmeldung) sichtbar sein:

Neu gestartete Programme sind automatisch in diesem Panel sichtbar, durch einen Rechtsklick kann man neue Programme anpinnen oder lösen.

 

Screenlets

Screenlets sind Miniprogramme, die direkt auf dem Desktop dargestellt werden. Beispiele hierfür sind Uhren, Wetteranzeigen etc. Die Konfiguration und Aktivierung erfolgt durch einen Screenlet-Manager. Falls Ihr in den Genuß von Screenlets kommen wollt, könnt Ihr wie folgt vorgehen:

  1.  sudo apt-get install screenlets
  2. Starten von „screenlets-manager“ aus der Kommandozeile heraus
Beim ersten Start die folgende Meldung bestätigen:
 
 
Danach kann man einfach durch einen Doppelklick die Screenlets nach Belieben installieren. Die Konfiguration der einzelnen Screenlets findet meist durch einen Rechtsklick darauf statt.
 
Beispiel: „Sysmonitor“
 

Mehr Screenlets kann über den Screenlet-Manager direkt, oder z.B. über screenlets.org erhalten.

 

Software

Es gibt Software, die aus meiner Sicht nicht fehlen sollte. Zunächst ein Überblick der vorinstallierten Software, danach ein paar Installationsbeschreibungen für Zusatzsoftware.

 

Vorinstalliert

Was wird standardmäßig mitgeliefert? Nachfolgend eine Liste der mir interessant erscheinenden Applikationen, samt Versionsnummer: 

Software Version Beschreibung
cinnamon  1.6.7+nadia Cinnamon desktop
cups 1.6.1-0ubuntu11.3 Common UNIX Printing System(tm)
evince 3.6.0-0ubuntu2 Document (PostScript, PDF) viewer
firefox 17.0.1+build1-0ubuntu0.12.10.1 Safe and easy web browser from Mozilla
gcc 4:4.7.2-1ubuntu2 GNU C compiler
gimp  2.8.2-1ubuntu1.1  The GNU Image Manipulation Program 
grub 2.00-7ubuntu11 GRand Unified Bootloader
libreoffice 1:3.6.2~rc2-0ubuntu4 office productivity suite
linux-generic 3.5.0.17.19 Complete Generic Linux kernel and headers
mdm 1.0.8+nadia GNOME Display Manager
nemo 1.1.2+nadia file manager and graphical shell
openssl 1.0.1c-3ubuntu2 Secure Socket Layer (SSL) binary
perl 5.14.2-13ubuntu0.1 Larry Wall’s Practical Extraction and Report Language
pidgin 1:2.10.6-0ubuntu2 graphical multi-protocol instant messaging client for X
pulseaudio 1:2.1-0ubuntu4 PulseAudio sound server
python 2.7.3-0ubuntu7/3.2.3-6ubuntu3.1 interactive high-level object-oriented language
rsync 3.0.9-3ubuntu1 fast, versatile, remote (and local) file-copying tool
samba 2:3.6.6-3ubuntu5 SMB/CIFS file, print, and login server for Unix
thunderbird 17.0+build2-0ubuntu0.12.10.1 Email, RSS and newsgroup client
totem 3.4.3-0ubuntu5

media player for the GNOME desktop based on GStreamer

vlc 2.0.4-0ubuntu1

multimedia player and streamer

xorg 1:7.7+1ubuntu4

X.Org X Window System

 
 

Zusatzsoftware

Oracle Java Packages

Vorgehensweise:
  1. sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/java
  2. sudo apt-get update
  3. sudo apt-get install oracle-java7-installer
Hinweis:
Will man nicht das Original von Oracle verwenden, kann man mit dem Befehl „sudo update-alternatives –config java“ die Java-Distribution auswählen und aktivieren!
  

Fazit

Der Charme von Linux Mint „Maya“ liegt im LTS. Ich habe deshalb versucht meine Installation direkt auf Cinnamon 1.6 upzudaten. Das schlug bei mir fehl, ich habe ca. 1 Stunde meines Lebens damit verschwendet. Wer mehr Zeit hat, kann es gerne versuchen und mich eines Besseren belehren. Ich wäre dafür wirklich dankbar und würde es auch gerne publizieren. Solange das nicht der Fall ist, rate ich, bleibt bei „Maya“ – vielleicht kommt ja irgendwann eine sichere Upgradelösung, oder macht ein Backup und installiert „Nadia“ neu.

Wie gesagt, für Tipps, wie man „Maya“ auf Cinnamon 1.6 kriegt wäre ich Euch dankbar 🙂

 

Links

REW: Linux Mint 13 “Maya” – Nur das Beste aus “Nadia” übernehmen

Linux Mint

Cinnamon

 

Motivation

People who like my blog know, that I allways tend to use new operating systems. Nowadays I use Linux Mint „Maya“ and I am really happy with it. On the other hand there was an announcement about Linux Mint „Nadia“ and Icould not ignore it 😉

Linux Mint „Nadia“ is based on Ubuntu 12.10. Therefore it is not an Ubuntu based Long Term Support version, Support is only guaranteed till april ’14 (desktop and server). I found some posts in the web about upgrading „Maya“ with Cinnamon 1.6, but when I was tested it, I had no success. So I would be really happy, if you can report me any success-story about this approach. Until then I would suggest to backup your „Mint“ data und install „Nadia“ from scratch.

Linux Mint „Nadia“ verwendet MDM als Display-Manager und wahlweise MATE 1.4, oder Cinnamon 1.6 als Desktop-Environment. Bereits mit Linux Mint „Maya“, der Vorgängerversion, habe ich Cinnamon als meinen Favoriten auserkoren (siehe auch „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen„) und werde deshalb auch in diesem Artikel vorwiegend von  ihm berichten.

Die Ankündigung der Features, des neuen Cinnamon Desktops (Version 1.6), klingen interessant. Bei Cinnamon 1.6 kann man den Arbeitsbereichen (Workspaces), Namen geben – bisher waren diese einfach durchnummeriert. Es gibt nun auch eine Windows-Quick-List – ein Applet – mit dem man sich alle geöffneten Fenster, aller Workspaces, anschauen kann. Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass die konfigurierten Workspaces auch einen System-Neustart überstehen sollen.Der Dateimanager ist nun Nemo, nicht mehr Nautilus, wobei Nautilus trotzdem noch eingesetzt werden kann. Es gibt aber auch noch andere Features, von denen man sich am Besten direkt auf der Seite „New features in Linux Mint 14“ überzeugt.

 

Installation

Über die Download Seite von Linux Mint die ISO-Datei herunterladen. 

Wie man das ISO für eine neue VM-Instanz einrichtet, kann ich aus Zeitgründen hier leider nicht näher erläutern, aber dafür gibt es ja Google 🙂

Trotzdem hier kurz die Eckdaten meiner VM-Installation:

  • Ich habe mir die 64-Bit Version von Cinnamon heruntergeladen
  • und benutze den VMPlayer 5.0.0 build-812388.
  • Für die VM habe ich mir 10GB an Plattenplatz gegönnt
  • und 1GB Memory

und dann geht das los…

Kurz danach ist das System gebootet und erscheint im vertrauten „Look&Feel“:

 

Display Manager – MDM

Nach dem ersten Reboot erscheint der Login-Screen des Display-Managers MDM:

Wen es interessiert: MDM ist ein Akronym für „Mint Display Manager“. Dieser Display-Manager wurde mit Mint 13 eingeführt und unterstützt Themes, Remote-Login, Sprachen, etc.

 

Desktop Environment – Cinnamon

Jetzt also einloggen und das Cinnamon-Desktop-Environment in der Version 1.6 erscheint.

 

Danach springt die Aktualisierungverwaltung an: Um das System an den aktuellen Stand anzupassen, sollte man die angemahnten Pakete aktualisieren. 

Das meiste, was ich im Artikel „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ geschrieben habe, ist nach wie vor gültig.
 
Themes, Applets und Extensions sind unter http://cinnamon-spices.linuxmint.com zu finden.
 

Konfiguration

Die Konfiguration findet über „Menu > Einstellungen > Cinnamon Settings“ statt. Hier sind im Vergleich zur Vorgängerversion einige neue Punkte hinzugekommen:
 
 

Menu 

Erlaubt die Einstellung des Menüsymbols und -textes etc.

Arbeitsflächen

Einstellungen zum Arbeitsflächen OSD (On-Screen-Display), eine Schnellübersicht über alle Fenster auf allen Workspaces. Wird aktiviert, wenn man die Maus in die linke obere Ecke bewegt. Hier kann man auch die Arbeitsflächen benennen und auswählen. Das entspricht dem Expo-Modus, wie in „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ beschrieben.

Allgemein

Emulation der linken Maustaste einstellen etc.

Tastatur

Reaktionszeit der Tastatur konfigurieren und Tastaturkürzel konfigurieren.

Die Einstellung der Tastaturkürzel findet ich einfach und sehr hilfreich:

Hintergründe

Hier gibt es eine kleine Auswahl an Hintergrundbildern, die man auswählen kann. 

 

Themen

„Menu > Einstellungen > Cinnamon Settings > Themen“ ermöglicht die Auswahl bzw. Aktivierung von Themen. Um neue Themen zu installieren, ladet Ihr es herunter und installiert es in „~/.themes“ für Euren User, oder in „/usr/share/themes“ für die systemweite Installation. Danach kann es über die „Cinnamon Settings“ aktiviert werden.

Quellen für Themen sind u.a.: http://cinnamon-spices.linuxmint.com/themes, bzw. die Tipps, die ich in  „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ gegeben habe.

 

Panel

Das Panel bzw. die Leiste befindet sich standardmäßig unten. 
 

Miniprogramme hinzufügen

Das geht einfach, indem man auf eine freie Fläche in der Leiste rechtsklickt und „Miniprogramme zur Leiste hinzufügen“ wählt.

Danach erscheint ein Auswahldialog, mit allen verfügbaren Miniprogrammen:

Ich habe die bereits vorselektierten Miniprogramme übernommen und zusätzlich noch den „Workspace Switcher“ ausgewählt, damit ich zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen (Workspaces) umschalten kann.

Panel bearbeiten

Man kann das Panel bearbeiten, indem man rechts unten auf den Pfeil nach oben drückt und den „Leistenbearbeitungsmodus“ aktiviert, das Panel verfärbt sich dann, so dass jeder Teilbereich sichtbar ist:

Wählt man Einstellungen > Leiste, kann man die Größe und Position einstellen und, ob die Leiste automatisch verborgen werden soll.

Programme gruppieren und an Panel anpinnen

Wer Windows7 nutzt, kennt vielleicht die Möglichkeit, Programme an die Taskbar anzupinnen. Viel genutzte Programme sind dadurch schneller auffindbar. Dieses Feature läßt sich mit Cinnamon 1.6 ebenfalls nutzen. Dazu benötigt man das Applet „Window List With App Grouping 2.6.9-3„:

  1. Download „Window List With App Grouping 2.6.9-3“ 
  2. Unzippen
  3. configure.py starten
  4. „Window List With App Grouping“ als Miniprogramm hinzufügen (siehe vorheriger Abschnitt)
  5. Neu anmelden (Ctrl + Alt + Backspace)

Rechts unten sollte nun die zuletzt gestarteten Anwendungen (vor der Neuanmeldung) sichtbar sein:

Neu gestartete Programme sind automatisch in diesem Panel sichtbar, durch einen Rechtsklick kann man neue Programme anpinnen oder lösen.

 

Screenlets

Screenlets sind Miniprogramme, die direkt auf dem Desktop dargestellt werden. Beispiele hierfür sind Uhren, Wetteranzeigen etc. Die Konfiguration und Aktivierung erfolgt durch einen Screenlet-Manager. Falls Ihr in den Genuß von Screenlets kommen wollt, könnt Ihr wie folgt vorgehen:

  1.  sudo apt-get install screenlets
  2. Starten von „screenlets-manager“ aus der Kommandozeile heraus
Beim ersten Start die folgende Meldung bestätigen:
 
 
Danach kann man einfach durch einen Doppelklick die Screenlets nach Belieben installieren. Die Konfiguration der einzelnen Screenlets findet meist durch einen Rechtsklick darauf statt.
 
Beispiel: „Sysmonitor“
 

Mehr Screenlets kann über den Screenlet-Manager direkt, oder z.B. über screenlets.org erhalten.

 

Software

Es gibt Software, die aus meiner Sicht nicht fehlen sollte. Zunächst ein Überblick der vorinstallierten Software, danach ein paar Installationsbeschreibungen für Zusatzsoftware.

 

Vorinstalliert

Was wird standardmäßig mitgeliefert? Nachfolgend eine Liste der mir interessant erscheinenden Applikationen, samt Versionsnummer: 

Software Version Beschreibung
cinnamon  1.6.7+nadia Cinnamon desktop
cups 1.6.1-0ubuntu11.3 Common UNIX Printing System(tm)
evince 3.6.0-0ubuntu2 Document (PostScript, PDF) viewer
firefox 17.0.1+build1-0ubuntu0.12.10.1 Safe and easy web browser from Mozilla
gcc 4:4.7.2-1ubuntu2 GNU C compiler
gimp  2.8.2-1ubuntu1.1  The GNU Image Manipulation Program 
grub 2.00-7ubuntu11 GRand Unified Bootloader
libreoffice 1:3.6.2~rc2-0ubuntu4 office productivity suite
linux-generic 3.5.0.17.19 Complete Generic Linux kernel and headers
mdm 1.0.8+nadia GNOME Display Manager
nemo 1.1.2+nadia file manager and graphical shell
openssl 1.0.1c-3ubuntu2 Secure Socket Layer (SSL) binary
perl 5.14.2-13ubuntu0.1 Larry Wall’s Practical Extraction and Report Language
pidgin 1:2.10.6-0ubuntu2 graphical multi-protocol instant messaging client for X
pulseaudio 1:2.1-0ubuntu4 PulseAudio sound server
python 2.7.3-0ubuntu7/3.2.3-6ubuntu3.1 interactive high-level object-oriented language
rsync 3.0.9-3ubuntu1 fast, versatile, remote (and local) file-copying tool
samba 2:3.6.6-3ubuntu5 SMB/CIFS file, print, and login server for Unix
thunderbird 17.0+build2-0ubuntu0.12.10.1 Email, RSS and newsgroup client
totem 3.4.3-0ubuntu5

media player for the GNOME desktop based on GStreamer

vlc 2.0.4-0ubuntu1

multimedia player and streamer

xorg 1:7.7+1ubuntu4

X.Org X Window System

 
 

Zusatzsoftware

Oracle Java Packages

Vorgehensweise:
  1. sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/java
  2. sudo apt-get update
  3. sudo apt-get install oracle-java7-installer
Hinweis:
Will man nicht das Original von Oracle verwenden, kann man mit dem Befehl „sudo update-alternatives –config java“ die Java-Distribution auswählen und aktivieren!
 

Weitere Infos und Bezugsquellen

 

Fazit

Der Charme von Linux Mint „Maya“ liegt im LTS. Ich habe deshalb versucht meine Installation direkt auf Cinnamon 1.6 upzudaten. Das schlug bei mir fehl, ich habe ca. 1 Stunde meines Lebens damit verschwendet. Wer mehr Zeit hat, kann es gerne versuchen und mich eines Besseren belehren. Ich wäre dafür wirklich dankbar und würde es auch gerne publizieren. Solange das nicht der Fall ist, rate ich, bleibt bei „Maya“ – vielleicht kommt ja irgendwann eine sichere Upgradelösung, oder macht ein Backup und installiert „Nadia“ neu.

Wie gesagt, für Tipps, wie man „Maya“ auf Cinnamon 1.6 kriegt wäre ich Euch dankbar 🙂

 

Links

REW: Linux Mint 13 – Nur das Beste aus übernehmen

Linux Mint

Cinnamon

 
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Verfasst von - Dezember 18, 2012 in IT, Linux

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

Linux Mint 14 „Nadia“ mit Cinnamon 1.6: Erste Eindrücke auf einer VM

Linux Mint 14 „Nadia“ mit Cinnamon 1.6: Erste Eindrücke auf einer VM

Motivation

Wer öfters in diesen Blog hereinschaut, weiß, dass ich ganz gerne mal etwas Neues in Sachen Betriebssysteme ausprobiere. Aktuell habe ich noch Linux Mint „Maya“ am Laufen und bin sehr zufrieden damit. Nun gibt es aber die Ankündigung für Linux Mint „Nadia“, schon seit dem 20. November diesen Jahres, für mich also höchste Zeit, das neue Mint anzuschauen 😉

Linux Mint „Nadia“ basiert auf Ubuntu 12.10, leider kein Long Term Support-Version (LTS) von Ubuntu (Support bis April 2014 (Desktop und Server)). Wer auf Nummer sicher gehen bzw. Linux Mint „Maya“ mit den neuen Features ausstatten will, sollte sich folgenden Artikel zu Gemüte führen: „Wichtigsten Neuerungen von Linux Mint 14 “Nadia” auf 13 LTS zurückportiert„. Klarer Vorteil dieser Variante: Linux Mint 13, basiert auf einer LTS-Version von Ubuntu, die für 5 Jahre unterstützt wird. Zudem erspart man sich die Backup- und Neuinstallations-Orgie. Leider hat das beschriebene Verfahren bei mir nicht funktioniert! Ich habe verschiedene Hinweise im Internet ausprobiert und mein Tipp: lasst es bleiben, es sei denn Ihr habt vieeel Langeweile 😉 Falls es bei jemandem meiner Leser funktioniert hat, wäre ich über ein Feedback dankbar!

Update 19.01.2013:

Auf dem Linux Mint Blog ist der Artikel „Nadia backports available in Linux Mint 13“ erschienen, der ein Upgrade der wichtigsten Verbesserungen von „Nadia“ auf „Maya“ erlaubt:

„The most significant improvements in Nadia are being backported to Maya…Among other things, this gives Linux Mint 13 LTS users access to the following packages…MDM 1.0.7…Cinnamon 1.6.7 (with Nemo 1.1.2 and Muffin 1.1.2)…“ (Nadia backports available in Linux Mint 13)

Hinweis: Ich habe den Artikel erfolgreich angewendet und in „REW: Linux Mint 13 Maya – Nur das Beste aus “Nadia” übernehmen“ beschrieben 🙂

Ich beschreibe hier die Neuinstallation und die neuen Features, die mir eine Erwähnung Wert sind. 

Linux Mint „Nadia“ verwendet MDM als Display-Manager und wahlweise MATE 1.4, oder Cinnamon 1.6 als Desktop-Environment. Bereits mit Linux Mint „Maya“, der Vorgängerversion, habe ich Cinnamon als meinen Favoriten auserkoren (siehe auch „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen„) und werde deshalb auch in diesem Artikel vorwiegend von  ihm berichten.

Die Ankündigung der Features, des neuen Cinnamon Desktops (Version 1.6), klingen interessant. Bei Cinnamon 1.6 kann man den Arbeitsbereichen (Workspaces), Namen geben – bisher waren diese einfach durchnummeriert. Es gibt nun auch eine Windows-Quick-List – ein Applet – mit dem man sich alle geöffneten Fenster, aller Workspaces, anschauen kann. Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass die konfigurierten Workspaces auch einen System-Neustart überstehen sollen.Der Dateimanager ist nun Nemo, nicht mehr Nautilus, wobei Nautilus trotzdem noch eingesetzt werden kann. Es gibt aber auch noch andere Features, von denen man sich am Besten direkt auf der Seite „New features in Linux Mint 14“ überzeugt.

 

Installation

Über die Download Seite von Linux Mint die ISO-Datei herunterladen. 

Wie man das ISO für eine neue VM-Instanz einrichtet, kann ich aus Zeitgründen hier leider nicht näher erläutern, aber dafür gibt es ja Google 🙂

Trotzdem hier kurz die Eckdaten meiner VM-Installation:

  • Ich habe mir die 64-Bit Version von Cinnamon heruntergeladen
  • und benutze den VMPlayer 5.0.0 build-812388.
  • Für die VM habe ich mir 10GB an Plattenplatz gegönnt
  • und 1GB Memory

und dann geht das los…

Kurz danach ist das System gebootet und erscheint im vertrauten „Look&Feel“:

 

Display Manager – MDM

Nach dem ersten Reboot erscheint der Login-Screen des Display-Managers MDM:

Wen es interessiert: MDM ist ein Akronym für „Mint Display Manager“. Dieser Display-Manager wurde mit Mint 13 eingeführt und unterstützt Themes, Remote-Login, Sprachen, etc.

 

Desktop Environment – Cinnamon

Jetzt also einloggen und das Cinnamon-Desktop-Environment in der Version 1.6 erscheint.

 

Danach springt die Aktualisierungverwaltung an: Um das System an den aktuellen Stand anzupassen, sollte man die angemahnten Pakete aktualisieren. 

Das meiste, was ich im Artikel „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ geschrieben habe, ist nach wie vor gültig.
 
Themes, Applets und Extensions sind unter http://cinnamon-spices.linuxmint.com zu finden.
 

Konfiguration

Die Konfiguration findet über „Menu > Einstellungen > Cinnamon Settings“ statt. Hier sind im Vergleich zur Vorgängerversion einige neue Punkte hinzugekommen:
 
 

Menu 

Erlaubt die Einstellung des Menüsymbols und -textes etc.

Arbeitsflächen

Einstellungen zum Arbeitsflächen OSD (On-Screen-Display), eine Schnellübersicht über alle Fenster auf allen Workspaces. Wird aktiviert, wenn man die Maus in die linke obere Ecke bewegt. Hier kann man auch die Arbeitsflächen benennen und auswählen. Das entspricht dem Expo-Modus, wie in „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ beschrieben.

Allgemein

Emulation der linken Maustaste einstellen etc.

Tastatur

Reaktionszeit der Tastatur konfigurieren und Tastaturkürzel konfigurieren.

Die Einstellung der Tastaturkürzel finde ich einfach und sehr hilfreich:

Hintergründe

Hier gibt es eine kleine Auswahl an Hintergrundbildern, die man auswählen kann. 

 

Themen

„Menu > Einstellungen > Cinnamon Settings > Themen“ ermöglicht die Auswahl bzw. Aktivierung von Themen. Um neue Themen zu installieren, ladet Ihr es herunter und installiert es in „~/.themes“ für Euren User, oder in „/usr/share/themes“ für die systemweite Installation. Danach kann es über die „Cinnamon Settings“ aktiviert werden.

Quellen für Themen sind u.a.: http://cinnamon-spices.linuxmint.com/themes, bzw. die Tipps, die ich in  „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ gegeben habe.

 

Panel

Das Panel bzw. die Leiste befindet sich standardmäßig unten. 
 

Miniprogramme hinzufügen

Das geht einfach, indem man auf eine freie Fläche in der Leiste rechtsklickt und „Miniprogramme zur Leiste hinzufügen“ wählt.

Danach erscheint ein Auswahldialog, mit allen verfügbaren Miniprogrammen:

Ich habe die bereits vorselektierten Miniprogramme übernommen und zusätzlich noch den „Workspace Switcher“ ausgewählt, damit ich zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen (Workspaces) umschalten kann.

Panel bearbeiten

Man kann das Panel bearbeiten, indem man rechts unten auf den Pfeil nach oben drückt und den „Leistenbearbeitungsmodus“ aktiviert, das Panel verfärbt sich dann, so dass jeder Teilbereich sichtbar ist:

Wählt man Einstellungen > Leiste, kann man die Größe und Position einstellen und, ob die Leiste automatisch verborgen werden soll.

Standardprogramme an Panel anpinnen

Man kann über das Startmenu das entsprechende Programm durch einen Rechtsklick > „Zur Leiste hinzufügen“ an das Panel anpinnen.

Wichtig: Es werden nur dann die Applikationen angezeigt, wenn das entsprechende Miniprogramm „Panel launchers“ aktiviert ist.

 

Programme gruppieren und an Panel anpinnen

Wer Windows7 nutzt, kennt vielleicht die Möglichkeit, Programme an die Taskbar anzupinnen. Viel genutzte Programme sind dadurch schneller auffindbar. Dieses Feature läßt sich mit Cinnamon 1.6 ebenfalls nutzen. Dazu benötigt man das Applet „Window List With App Grouping 2.6.9-3„:

  1. Download „Window List With App Grouping 2.6.9-3“ 
  2. Unzippen
  3. configure.py starten
  4. „Window List With App Grouping“ als Miniprogramm hinzufügen (siehe vorheriger Abschnitt)
  5. Neu anmelden (Ctrl + Alt + Backspace)

Rechts unten sollte nun die zuletzt gestarteten Anwendungen (vor der Neuanmeldung) sichtbar sein:

Neu gestartete Programme sind automatisch in diesem Panel sichtbar, durch einen Rechtsklick kann man neue Programme anpinnen oder lösen.

 

Screenlets

Screenlets sind Miniprogramme, die direkt auf dem Desktop dargestellt werden. Beispiele hierfür sind Uhren, Wetteranzeigen etc. Die Konfiguration und Aktivierung erfolgt durch einen Screenlet-Manager. Falls Ihr in den Genuß von Screenlets kommen wollt, könnt Ihr wie folgt vorgehen:

  1.  sudo apt-get install screenlets
  2. Starten von „screenlets-manager“ aus der Kommandozeile heraus
Beim ersten Start die folgende Meldung bestätigen:
 
 
Danach kann man einfach durch einen Doppelklick die Screenlets nach Belieben installieren. Die Konfiguration der einzelnen Screenlets findet meist durch einen Rechtsklick darauf statt.
 
Beispiel: „Sysmonitor“
 

Mehr Screenlets kann über den Screenlet-Manager direkt, oder z.B. über screenlets.org erhalten.

 

Software

Es gibt Software, die aus meiner Sicht nicht fehlen sollte. Zunächst ein Überblick der vorinstallierten Software, danach ein paar Installationsbeschreibungen für Zusatzsoftware.

 

Vorinstalliert

Was wird standardmäßig mitgeliefert? Nachfolgend eine Liste der mir interessant erscheinenden Applikationen, samt Versionsnummer: 

Software Version Beschreibung
cinnamon  1.6.7+nadia Cinnamon desktop
cups 1.6.1-0ubuntu11.3 Common UNIX Printing System(tm)
evince 3.6.0-0ubuntu2 Document (PostScript, PDF) viewer
firefox 17.0.1+build1-0ubuntu0.12.10.1 Safe and easy web browser from Mozilla
gcc 4:4.7.2-1ubuntu2 GNU C compiler
gimp  2.8.2-1ubuntu1.1  The GNU Image Manipulation Program 
grub 2.00-7ubuntu11 GRand Unified Bootloader
libreoffice 1:3.6.2~rc2-0ubuntu4 office productivity suite
linux-generic 3.5.0.17.19 Complete Generic Linux kernel and headers
mdm 1.0.8+nadia GNOME Display Manager
nemo 1.1.2+nadia file manager and graphical shell
openssl 1.0.1c-3ubuntu2 Secure Socket Layer (SSL) binary
perl 5.14.2-13ubuntu0.1 Larry Wall’s Practical Extraction and Report Language
pidgin 1:2.10.6-0ubuntu2 graphical multi-protocol instant messaging client for X
pulseaudio 1:2.1-0ubuntu4 PulseAudio sound server
python 2.7.3-0ubuntu7/3.2.3-6ubuntu3.1 interactive high-level object-oriented language
rsync 3.0.9-3ubuntu1 fast, versatile, remote (and local) file-copying tool
samba 2:3.6.6-3ubuntu5 SMB/CIFS file, print, and login server for Unix
thunderbird 17.0+build2-0ubuntu0.12.10.1 Email, RSS and newsgroup client
totem 3.4.3-0ubuntu5

media player for the GNOME desktop based on GStreamer

vlc 2.0.4-0ubuntu1

multimedia player and streamer

xorg 1:7.7+1ubuntu4

X.Org X Window System

 
 

Zusatzsoftware

Oracle Java Packages

Vorgehensweise:
  1. sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/java
  2. sudo apt-get update
  3. sudo apt-get install oracle-java7-installer
Hinweis:
Will man nicht das Original von Oracle verwenden, kann man mit dem Befehl „sudo update-alternatives –config java“ die Java-Distribution auswählen und aktivieren!
  

Fazit

Der Charme von Linux Mint „Maya“ liegt im LTS. Ich habe deshalb versucht meine Installation direkt auf Cinnamon 1.6 upzudaten. Das schlug bei mir fehl, ich habe ca. 1 Stunde meines Lebens damit verschwendet. Wer mehr Zeit hat, kann es gerne versuchen und mich eines Besseren belehren. Ich wäre dafür wirklich dankbar und würde es auch gerne publizieren. Solange das nicht der Fall ist, rate ich, bleibt bei „Maya“ – vielleicht kommt ja irgendwann eine sichere Upgradelösung, oder macht ein Backup und installiert „Nadia“ neu.

Wie gesagt, für Tipps, wie man „Maya“ auf Cinnamon 1.6 kriegt wäre ich Euch dankbar 🙂

 

Links

REW: Linux Mint 13 “Maya” – Nur das Beste aus “Nadia” übernehmen

Linux Mint

Cinnamon

 

Motivation

People who like my blog know, that I allways tend to use new operating systems. Nowadays I use Linux Mint „Maya“ and I am really happy with it. On the other hand there was an announcement about Linux Mint „Nadia“ and Icould not ignore it 😉

Linux Mint „Nadia“ is based on Ubuntu 12.10. Therefore it is not an Ubuntu based Long Term Support version, Support is only guaranteed till april ’14 (desktop and server). I found some posts in the web about upgrading „Maya“ with Cinnamon 1.6, but when I was tested it, I had no success. So I would be really happy, if you can report me any success-story about this approach. Until then I would suggest to backup your „Mint“ data und install „Nadia“ from scratch.

Linux Mint „Nadia“ verwendet MDM als Display-Manager und wahlweise MATE 1.4, oder Cinnamon 1.6 als Desktop-Environment. Bereits mit Linux Mint „Maya“, der Vorgängerversion, habe ich Cinnamon als meinen Favoriten auserkoren (siehe auch „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen„) und werde deshalb auch in diesem Artikel vorwiegend von  ihm berichten.

Die Ankündigung der Features, des neuen Cinnamon Desktops (Version 1.6), klingen interessant. Bei Cinnamon 1.6 kann man den Arbeitsbereichen (Workspaces), Namen geben – bisher waren diese einfach durchnummeriert. Es gibt nun auch eine Windows-Quick-List – ein Applet – mit dem man sich alle geöffneten Fenster, aller Workspaces, anschauen kann. Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass die konfigurierten Workspaces auch einen System-Neustart überstehen sollen.Der Dateimanager ist nun Nemo, nicht mehr Nautilus, wobei Nautilus trotzdem noch eingesetzt werden kann. Es gibt aber auch noch andere Features, von denen man sich am Besten direkt auf der Seite „New features in Linux Mint 14“ überzeugt.

 

Installation

Über die Download Seite von Linux Mint die ISO-Datei herunterladen. 

Wie man das ISO für eine neue VM-Instanz einrichtet, kann ich aus Zeitgründen hier leider nicht näher erläutern, aber dafür gibt es ja Google 🙂

Trotzdem hier kurz die Eckdaten meiner VM-Installation:

  • Ich habe mir die 64-Bit Version von Cinnamon heruntergeladen
  • und benutze den VMPlayer 5.0.0 build-812388.
  • Für die VM habe ich mir 10GB an Plattenplatz gegönnt
  • und 1GB Memory

und dann geht das los…

Kurz danach ist das System gebootet und erscheint im vertrauten „Look&Feel“:

 

Display Manager – MDM

Nach dem ersten Reboot erscheint der Login-Screen des Display-Managers MDM:

Wen es interessiert: MDM ist ein Akronym für „Mint Display Manager“. Dieser Display-Manager wurde mit Mint 13 eingeführt und unterstützt Themes, Remote-Login, Sprachen, etc.

 

Desktop Environment – Cinnamon

Jetzt also einloggen und das Cinnamon-Desktop-Environment in der Version 1.6 erscheint.

 

Danach springt die Aktualisierungverwaltung an: Um das System an den aktuellen Stand anzupassen, sollte man die angemahnten Pakete aktualisieren. 

Das meiste, was ich im Artikel „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ geschrieben habe, ist nach wie vor gültig.
 
Themes, Applets und Extensions sind unter http://cinnamon-spices.linuxmint.com zu finden.
 

Konfiguration

Die Konfiguration findet über „Menu > Einstellungen > Cinnamon Settings“ statt. Hier sind im Vergleich zur Vorgängerversion einige neue Punkte hinzugekommen:
 
 

Menu 

Erlaubt die Einstellung des Menüsymbols und -textes etc.

Arbeitsflächen

Einstellungen zum Arbeitsflächen OSD (On-Screen-Display), eine Schnellübersicht über alle Fenster auf allen Workspaces. Wird aktiviert, wenn man die Maus in die linke obere Ecke bewegt. Hier kann man auch die Arbeitsflächen benennen und auswählen. Das entspricht dem Expo-Modus, wie in „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ beschrieben.

Allgemein

Emulation der linken Maustaste einstellen etc.

Tastatur

Reaktionszeit der Tastatur konfigurieren und Tastaturkürzel konfigurieren.

Die Einstellung der Tastaturkürzel findet ich einfach und sehr hilfreich:

Hintergründe

Hier gibt es eine kleine Auswahl an Hintergrundbildern, die man auswählen kann. 

 

Themen

„Menu > Einstellungen > Cinnamon Settings > Themen“ ermöglicht die Auswahl bzw. Aktivierung von Themen. Um neue Themen zu installieren, ladet Ihr es herunter und installiert es in „~/.themes“ für Euren User, oder in „/usr/share/themes“ für die systemweite Installation. Danach kann es über die „Cinnamon Settings“ aktiviert werden.

Quellen für Themen sind u.a.: http://cinnamon-spices.linuxmint.com/themes, bzw. die Tipps, die ich in  „Linux Mint 13 “Maya” – Cinnamon anpassen“ gegeben habe.

 

Panel

Das Panel bzw. die Leiste befindet sich standardmäßig unten. 
 

Miniprogramme hinzufügen

Das geht einfach, indem man auf eine freie Fläche in der Leiste rechtsklickt und „Miniprogramme zur Leiste hinzufügen“ wählt.

Danach erscheint ein Auswahldialog, mit allen verfügbaren Miniprogrammen:

Ich habe die bereits vorselektierten Miniprogramme übernommen und zusätzlich noch den „Workspace Switcher“ ausgewählt, damit ich zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen (Workspaces) umschalten kann.

Panel bearbeiten

Man kann das Panel bearbeiten, indem man rechts unten auf den Pfeil nach oben drückt und den „Leistenbearbeitungsmodus“ aktiviert, das Panel verfärbt sich dann, so dass jeder Teilbereich sichtbar ist:

Wählt man Einstellungen > Leiste, kann man die Größe und Position einstellen und, ob die Leiste automatisch verborgen werden soll.

Programme gruppieren und an Panel anpinnen

Wer Windows7 nutzt, kennt vielleicht die Möglichkeit, Programme an die Taskbar anzupinnen. Viel genutzte Programme sind dadurch schneller auffindbar. Dieses Feature läßt sich mit Cinnamon 1.6 ebenfalls nutzen. Dazu benötigt man das Applet „Window List With App Grouping 2.6.9-3„:

  1. Download „Window List With App Grouping 2.6.9-3“ 
  2. Unzippen
  3. configure.py starten
  4. „Window List With App Grouping“ als Miniprogramm hinzufügen (siehe vorheriger Abschnitt)
  5. Neu anmelden (Ctrl + Alt + Backspace)

Rechts unten sollte nun die zuletzt gestarteten Anwendungen (vor der Neuanmeldung) sichtbar sein:

Neu gestartete Programme sind automatisch in diesem Panel sichtbar, durch einen Rechtsklick kann man neue Programme anpinnen oder lösen.

 

Screenlets

Screenlets sind Miniprogramme, die direkt auf dem Desktop dargestellt werden. Beispiele hierfür sind Uhren, Wetteranzeigen etc. Die Konfiguration und Aktivierung erfolgt durch einen Screenlet-Manager. Falls Ihr in den Genuß von Screenlets kommen wollt, könnt Ihr wie folgt vorgehen:

  1.  sudo apt-get install screenlets
  2. Starten von „screenlets-manager“ aus der Kommandozeile heraus
Beim ersten Start die folgende Meldung bestätigen:
 
 
Danach kann man einfach durch einen Doppelklick die Screenlets nach Belieben installieren. Die Konfiguration der einzelnen Screenlets findet meist durch einen Rechtsklick darauf statt.
 
Beispiel: „Sysmonitor“
 

Mehr Screenlets kann über den Screenlet-Manager direkt, oder z.B. über screenlets.org erhalten.

 

Software

Es gibt Software, die aus meiner Sicht nicht fehlen sollte. Zunächst ein Überblick der vorinstallierten Software, danach ein paar Installationsbeschreibungen für Zusatzsoftware.

 

Vorinstalliert

Was wird standardmäßig mitgeliefert? Nachfolgend eine Liste der mir interessant erscheinenden Applikationen, samt Versionsnummer: 

Software Version Beschreibung
cinnamon  1.6.7+nadia Cinnamon desktop
cups 1.6.1-0ubuntu11.3 Common UNIX Printing System(tm)
evince 3.6.0-0ubuntu2 Document (PostScript, PDF) viewer
firefox 17.0.1+build1-0ubuntu0.12.10.1 Safe and easy web browser from Mozilla
gcc 4:4.7.2-1ubuntu2 GNU C compiler
gimp  2.8.2-1ubuntu1.1  The GNU Image Manipulation Program 
grub 2.00-7ubuntu11 GRand Unified Bootloader
libreoffice 1:3.6.2~rc2-0ubuntu4 office productivity suite
linux-generic 3.5.0.17.19 Complete Generic Linux kernel and headers
mdm 1.0.8+nadia GNOME Display Manager
nemo 1.1.2+nadia file manager and graphical shell
openssl 1.0.1c-3ubuntu2 Secure Socket Layer (SSL) binary
perl 5.14.2-13ubuntu0.1 Larry Wall’s Practical Extraction and Report Language
pidgin 1:2.10.6-0ubuntu2 graphical multi-protocol instant messaging client for X
pulseaudio 1:2.1-0ubuntu4 PulseAudio sound server
python 2.7.3-0ubuntu7/3.2.3-6ubuntu3.1 interactive high-level object-oriented language
rsync 3.0.9-3ubuntu1 fast, versatile, remote (and local) file-copying tool
samba 2:3.6.6-3ubuntu5 SMB/CIFS file, print, and login server for Unix
thunderbird 17.0+build2-0ubuntu0.12.10.1 Email, RSS and newsgroup client
totem 3.4.3-0ubuntu5

media player for the GNOME desktop based on GStreamer

vlc 2.0.4-0ubuntu1

multimedia player and streamer

xorg 1:7.7+1ubuntu4

X.Org X Window System

 
 

Zusatzsoftware

Oracle Java Packages

Vorgehensweise:
  1. sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/java
  2. sudo apt-get update
  3. sudo apt-get install oracle-java7-installer
Hinweis:
Will man nicht das Original von Oracle verwenden, kann man mit dem Befehl „sudo update-alternatives –config java“ die Java-Distribution auswählen und aktivieren!
 

Weitere Infos und Bezugsquellen

 

Fazit

Der Charme von Linux Mint „Maya“ liegt im LTS. Ich habe deshalb versucht meine Installation direkt auf Cinnamon 1.6 upzudaten. Das schlug bei mir fehl, ich habe ca. 1 Stunde meines Lebens damit verschwendet. Wer mehr Zeit hat, kann es gerne versuchen und mich eines Besseren belehren. Ich wäre dafür wirklich dankbar und würde es auch gerne publizieren. Solange das nicht der Fall ist, rate ich, bleibt bei „Maya“ – vielleicht kommt ja irgendwann eine sichere Upgradelösung, oder macht ein Backup und installiert „Nadia“ neu.

Wie gesagt, für Tipps, wie man „Maya“ auf Cinnamon 1.6 kriegt wäre ich Euch dankbar 🙂

 

Links

REW: Linux Mint 13 – Nur das Beste aus übernehmen

Linux Mint

Cinnamon

 
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Verfasst von - Dezember 18, 2012 in IT, Linux

 

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Erfahrungsbericht: LinuxMint12 mit KDE oder GNOME Oberfläche

Erfahrungsbericht: LinuxMint12 mit KDE oder GNOME Oberfläche

Ich hab eigentlich schon früher oft mit dem KDE Desktop geliebäugelt und auch immer wieder installiert, meistens aber nach kurzer Zeit wieder durch den Gnome Desktop ersetzt. Beim KDE gefällt mir das Design und die Funktionalität, leider lief das alles auf meinen Rechnern nie wirklich stabil und schon gar nicht schnell – da war Gnome immer im Vorteil.

Jetzt gibt es seit einiger Zeit KDE 4 und Gnome 3 und ich dachte mir, es ist an der Zeit meinen Rechner zu aktualisieren. Meine Wahl fiel auf LinuxMint. LinuxMint ist schick, fortschrittlich und erprobt und aus meiner Sicht so ein bisschen der „Apple“ unter den Ubuntu-basierten Linux-Distributionen.  Erneut habe ich zuerst dem KDE Derivat den Vorzug gegeben.

Nach der Installation habe ich etwas Zeit gebraucht, um mich mit der „verbesserten“ Ergonomie anzufreunden. Danach fand ich Features wie z.B. Aktivitäten etc. doch sehr hilfreich. Und – subjektiv betrachtet – hat man schnell einen ansprechenden Desktop gezaubert. Was mir nicht so gut gefielt war, dass der Desktop immer wieder „einschlief“. Egal welche Tasten und Kombinationen ich drückte, der Desktop hatte keine Lust zu reagieren. Das ist mir auf meinem Dell Vostro 13 und auf meinem Acer Aspire 9300 Laptop relativ oft passiert.

Irgendwann war ich so genervt, dass ich mich entschied doch wieder auf Gnome umzusteigen. Ein professionelles Arbeiten ist mit dem KDE Desktop auf LinuxMint 12 aus meiner Sicht nicht möglich, da man ständig durch das Einfrieren des Desktops behindert wird. Dieses – harte – Urteil fällt mir schwer, da sicherlich viel Arbeit und oft auch Freizeit investiert wurde. Aber was hilft es, wenn man damit nicht arbeiten kann?

Meine Erfahrungen mit Linux sind fast durchweg positiv, aber sobald der Window-Manager ins Spiel kommt, lässt es schnell nach. Ich frage mich, egal ob Gnome, KDE, oder Unity, wo diese teilweise „genialen“ Ideen herkommen. In Unity und Gnome darf ich nichts mehr auf meinem Desktop platzieren, weil sich das nicht so gehört. Jeder sollte wissen, wo er seine Applikationen installiert hat. Ich kann nicht mehr einfach einen Doppelklick auf „LBreakout“ auf dem Desktop machen, nein, ich muss jetzt „LBreakout“ suchen, um es starten zu können.

Mit dieser Einstellung, diesem Diktieren, wird man ganz schnell gegen Windows verlieren. Mir ist es wichtig schnell und effektiv arbeiten zu können. Ich lass‘ mir von keinem vorschreiben, wie ich meinen Desktop zu gestalten habe. Da geb‘ ich lieber ein paar Euro aus und weiß dass es funktioniert. Wenn man sich die Foren im Internet durchliest, kommt immer wieder die Frage: „Warum kann ich meinen Desktop nicht selbst organisieren ?“. Und die ganzen Schlauberger erzählen, weil irgendwann jemand gesagt hat, dass das so sein muss. Wo ist denn bitte die „Freiheit“ geblieben? Mir muss niemand erzählen, wie ich meine Arbeit und damit u.a. meinen Desktop zu organisieren habe. Ich kann das schon selbst.

Diese „Experten“ sind komplett „schmerzbefreit“, ohne zu denken geben sie vor, wie andere (Tausende und Hunderttausende) zukünftig zu arbeiten haben, weil das Ihrer Meinung nach produktiver ist. Das erinnert mich an die ganzen Ernährungsexperten, die auch jahrelang behauptet haben, dass man keine Eier essen soll, weil sonst der Cholesterin-Spiegel steigt, um irgendwann festzustellen, dass das voll die Grütze ist, was sie da erzählen. Wissenschaftlich wäre, zumindest wie ich es kenne, an einer repräsentativen Anzahl von Benutzern, meine Theorie zu erproben und bestätigen zu lassen – das ist scheinbar nicht mehr notwendig.

Ich wünsche mir einen stabilen KDE4 Desktop, das Gnome3 wieder wie Gnome2 funktioniert und, dass Ubuntu den Unity Desktop noch einmal überdenkt und vielleicht dem Benutzer mehr Möglichkeiten bietet den Desktop individuell zu gestalten.

Danke! Das musste ich einmal loswerden!

 
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Verfasst von - März 14, 2012 in IT, Linux

 

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Kurzmitteilung

„Ubuntu Tweak ist eine Anwendung, die die Konfiguration von Ubuntu für jeden einfacher machen soll. Es bietet viele nützliche Optionen für den Desktop und das System, die die normale Desktopumgebung nicht bietet. Mit seiner Hilfe werden Sie Ubuntu genießen.“ (aus ubuntu-tweak.com)

Hier die Befehle zum Installieren:

sudo add-apt-repository ppa:tualatrix/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install ubuntu-tweak

Ubuntu 11.10: Ubuntu Tweak 0.6 installieren

 
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Verfasst von - Dezember 23, 2011 in Linux

 

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