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Erkenntnisse: Social Media, RSS, etc. – Information Overkill

Erkenntnisse: Social Media, RSS, etc. – Information Overkill

Ich beobachte schon seit Jahren die Entwicklung im Internet und freue mich darüber, dass der soziale Faktor immer mehr an Bedeutung gewinnt. Sei es Web2.0, Chats, die gute alte EMail etc. Man kann bequem auf Twitter, Facebook, Google+ oder Blogs, Menschen folgen, die (wie ich) Informationen verbreiten, die mehr oder weniger wichtig und/oder interessant sind.

Informationen und dazu noch aktuelle, sind derzeit mit das wichtigste Gut, das man gewinnen kann. Ob die gelieferten Informationen auch richtig sind, ist eine andere Frage. Allzu leichtfertig „followed“ man dem einen oder anderen, den man nicht kennt, dessen Informationen aber spannend und unterhaltsam sind. Die leichtgläubigen unter uns Homo Sapiens erreichen sicherlich schnell tausende von Informationsquellen, über die sie versorgt werden.

Das wirft meiner Meinung nach einige Probleme auf: Ist die Gesellschaft und insbesondere ich schon reif, mit dieser Informationsflut umzugehen? Vergessen wir nicht bei all der Fülle an Informationen, uns auf unsere eigenen Probleme zu besinnen und darüber nachzudenken? Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich vergesse schon mal das ein oder andere private, das in der Priorität eigentlich höher steht als irgendwelche Twitter-News etc. Es entwickelt sich regelrecht zur Sucht, über alles informiert zu sein – seien es technische oder soziale Themen. Früher hatte ich meine Zeitung, habe ca. 1/2 Stunde zeit dafür aufgewendet (außer am Wochenende) und es war gut. Heute abonniere ich eine unüberschaubare Anzahl von Feeds, Tweeds und was weiß ich was und es ärgert mich, wenn ich etwas verpasse.

Wie geht man damit um? Zeitmanagement!!!

Unnützer Kram, zu wenig wertvolle und teilweise auch zweifelhafte Inhalte? ==> Entfolgen!!! Eigene Liste aufstellen, welche Informationen einem wichtig sind, insbesondere die im privaten Kreis nicht vergessen !!! Welche Informationen lese ich wann? Ist es mir wichtig aus der Abteilung „Panorama“ zu erfahren, dass Star XYZ die 5. Brustvergösserung hat durchführen lassen, oder dass meine Schwiegermutter Geburtstag hat 😉 (hehe). Egal wie oder was, man sollte sich klar darüber sein, welche Infos man von welchen Quellen erhält und wie man diese dann priorisiert. Was man morgens nicht schafft kann man während der Bahn- oder Busfahrt, oder am Abend nachholen. Stellt man fest, dass man aus einer Quelle nichts wirklich wichtiges erfährt ==> Entfolgen!!!

Ich habe mir (aktuell) die Meinung gebildet: Weniger ist Mehr 🙂

In diesem Sinne…

 
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Verfasst von - Mai 29, 2012 in Erkenntnisse

 

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Erkenntnisse: Wir lernen Internet (Web 2.0 aka Social Media)

Erkenntnisse: Wir lernen Internet (Web 2.0 aka Social Media)

Als ich das erste mal den Begriff „Web 2.0“ hörte, es muss irgendwann Anfang 2004 gewesen sein, dachte ich mir, mal wieder so ein „Buzzword„, mal wieder ein neuer Hype. Inzwischen hört man kaum noch „Web 2.0“, dafür ist nunmehr der Begriff „Social Media“ in aller Munde. Ich finde, dieser Begriff bringt es auf den Punkt: es geht nicht nur darum Inhalte des Webs konsumieren, sondern auch eigene Inhalte zu produzieren und sie anderen Nutzern des „Webs“ zugänglich zu machen. Sei es ein einfacher Meinungsaustausch über Chats, oder Artikel über Blogs etc.

Das hat natürlich nicht nur positive Seiten, nicht immer ist das, was man da liest, angenehm. Im schlimmsten Fall wird man persönlich angegriffen, z.B. gemobbt, oder auf sonstige Art denunziert. Andererseits ist das die „Realität“, will sagen, durch den kollaborativen Gedanken des „Web 2.0“ werden Eigenschaften ins Web transformiert, die vorher nicht da waren. Man kann sich in Echtzeit unterhalten und Meinungen austauschen. Man kann sich aber auch, und das ist im wahren Leben nicht so einfach möglich, zeitversetzt äußern.

Alles was ich schreibe, ist irgendwo gespeichert und kann irgendwann von irgendjemandem gelesen werden. Zeitraffer: Als ich 15 Jahre alt war, hatte ich wohl mehr Probleme mit meinen Pickeln und wollte mich natürlich beweisen. Ich habe damals sicher Sachen gesagt, die ich heute eher belächle und vielleicht bereue. Das soll nicht heißen, dass später nicht ähnliche „geistreiche“ Gedanken in mir „brodelten“- ich bin aber ganz froh, dass sie nicht irgendwo im Netz stehen.Damals (1983), gab es noch nicht die Möglichkeiten, Gedanken und Meinungen, auf einfache und schnelle Weise, einem so breitem Publikum zugänglich zu machen. Heute drückst Du „Absenden“ und schon bereust Du es – vielleicht.

Was will ich damit sagen? Es ist nicht einfach mit diesem „neuen“ Medium „Web 2.0“ umzugehen. Natürlich kann man nur lesen, dann kriegt man eine Menge mit, das war es dann aber auch. Ich verspüre aber manchmal auch den Drang anderen meine Meinung mitzuteilen. Dann kann es gleich, oder erst nach vielen Jahren zum Problem werden. Wie geht man damit um?  Ich denke, man muss viel mehr als früher, sich Gedanken um seine Gedanken machen 😉 Es ist nicht schlimm etwas Falsches zu äußern, solange man das begründen kann und, selbst wenn man einmal seine Meinung ändern sollte, sollte man zu seinen Fehlern stehen können. Mal eben etwas „rausrotzen“ kann einen schnell wieder einholen. Auf der einen Seite hat man die Freiheit zu äußern was man will, auf der anderen Seite aber auch die Verantwortung dazu zu stehen. Man sollte sich also überlegen, ob man jede geistige „Erektion“ mit anderen teilen will.

Eine Besonderheit, die derzeit immer mehr sichtbar wird, ist der Einfluß des „Web 2.0“ auf die Politik. Da gibt es die Piratenpartei, die geschickt mit diesem Medium umzugehen weiss. Aktuell sehen da die etablierten Parteien, selbst die Grünen, etwas bedröppelt aus. Ich bin mir sicher, dass sich das ändern wird. Der Bürger kann sich sehr einfach zu allen Themen äußern und der Kontakt zwischen Partei und Wähler wird erheblich verbessert. Derzeit erkennt man immer mehr, welchen Einfluß und welche Macht der Bürger, dank diese Mediums, erlangen kann, siehe „ACTA“, „Occupy“ etc.

„Web 2.0“ bedeutet glücklicherweise auch, an jedem Ort der Welt (mit Web-Zugang) mit seinen Freunden, Feinden oder Dritten unterhalten zu können. Man kann auf schnell auf Informationen zugreifen, die man vorher stundenlang in irgendwelche „Wälzer“ gesucht und mit viel Glück gefunden hat. Eine weitere positive Eigenschaft des „Web 2.0“ in diesem Zusammenhang ist es, dass weniger gedruckt werden muss. Die Wälder danken es!

Wir werden nicht umhin kommen dieses Medium zu akzeptieren oder zu ignorieren. Langfristig wird es auf jeden Fall immer mehr Einzug in unser Leben nehmen und es wird immer schwerer werden es zu ignorieren. Ich begreife es als Chance, schnell an Informationen zu kommen, die ich vorher nicht, oder erst verspätet bekommen habe. Ich sehe es als Möglichkeit meine Meinung kund zu tun, und diese auch durch Gegenargumente relativieren zu lassen. Das geht wesentlich besser als am „Stammtisch“, wo nach x Bieren, sowieso alles richtig oder falsch ist. Ich kann mir Blogs oder Tweets von Parteien durchlesen und direkt darauf antworten. Das ist für mich die Chance, die Welt besser zu machen.

Um ehrlich zu sein, mir werden die Möglichkeiten von „Web 2.0“ oder auch gerne „Social Media“ gerade erst bewusst. Ich habe ein gutes Gefühl dabei und ich denke es ist im Sinne der Mehrheit der Bürger!

Was ist Eure Meinung, Feedback ist sehr willkommen!

Sorry, not available in english 😦

 
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Verfasst von - Mai 14, 2012 in Erkenntnisse

 

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