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JSON Provider erstellen. Part 7: Konvertierung JSONXML


Im folgenden wird die Umwandlung von JSON in XML mit Java beschrieben. Die JSON-lib bietet mit dem JSONSerializer die Möglichkeit nahezu jedes Java-Objekt in die JSON-Notation zu konvertieren. Mit dem XMLSerializer kann man JSON Objekte in die XML-Notation und zurück umwandeln.

Um die JSON-lib benutzen zu können, sind mindestens folgende Libraries zusätzlich notwendig:

Vorbereitung

Erstellen Sie z.B. in Eclipse ein neues Java Projekt und binden Se die o.g. Libraries (inklusive der JSON-lib) in Ihr Projekt ein.
 

 

JSON>XML

Im folgenden Beispiel wird ein JSON String erstellt und aus diesem der korrespondierende XML String erstellt. Die Klasse „XMLSerializer“ bietet über die write-Methode alle Voraussetzungen, um diese Aufgabe zu erledigen:

package org.jkhofmann.dyndns;

import net.sf.json.JSON;
import net.sf.json.JSONArray;
import net.sf.json.JSONSerializer;
import net.sf.json.xml.XMLSerializer;

public class JSON2XMLConverter {

	/**
	 * @param args
	 */
	public static void main(String[] args) {

		String jsonStr = "{'foo':'bar'," +
						 "'coolness':2.0," +
				         "'altitude':39000," +
				         "'pilot':{'firstName':'Buzz'," +
				         "'lastName':'Aldrin'}," +
				         "'mission':'apollo 11'}";

        XMLSerializer serializer = new XMLSerializer();
        JSON json = JSONSerializer.toJSON( jsonStr );
        String xml = serializer.write( json );
        System.out.println(xml);
	}
}

Die (formatierte) Ausgabe:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<o>
  <altitude type="number">39000</altitude>
  <coolness type="number">2.0</coolness>
  <foo type="string">bar</foo>
  <mission type="string">apollo 11</mission>
  <pilot class="object">
    <firstName type="string">Buzz</firstName>
    <lastName type="string">Aldrin</lastName>
  </pilot>
</o>

Will man den Typen-Hinweis ausschalten, gibt man folgenden Befehl „serializer.setTypeHintsEnabled(false);“ vor der Serialisierung ein:

...

        JSON json = JSONSerializer.toJSON( jsonStr );
        serializer.setTypeHintsEnabled(false);
        String xml = serializer.write( json );
...

Die entsprechende Ausgabe sieht dann so aus:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<o>
  <altitude>39000</altitude>
  <coolness>2.0</coolness>
  <foo>bar</foo>
  <mission>apollo 11</mission>
  <pilot>
    <firstName>Buzz</firstName>
    <lastName>Aldrin</lastName>
  </pilot>
</o>

Soll der Name des Wurzel-Knotens von „<o>“ z.B. nach „<SampleJSON>“ umbenannt werden, dann gibt man den Befehl „serializer.setRootName(„SampleJSON“)“ ein. Die Ausgabe sieht dann so aus:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<SampleJSON>
  <altitude>39000</altitude>
  <coolness>2.0</coolness>
  <foo>bar</foo>
  <mission>apollo 11</mission>
  <pilot>
    <firstName>Buzz</firstName>
    <lastName>Aldrin</lastName>
  </pilot>
</SampleJSON>

 

Hinweis: Will man anstelle eines String einen InputStream umwandeln, leistet die Apache Commons IOUtils Library hilfreiche Dienste.

// is comes as a InputStream object and will be
// converted to a String:
String jsonData = IOUtils.toString(is);

 

XML > JSON

Um einen XML String in einen JSON String umzuwandeln, kann man wieder die Klasse „XMLSerializer“ verwenden, diesmal aber über die read-Methode:

JSON jsonout = serializer.read( xml );

Beispiel: Die Klasse wandelt einen JSON String in einen XML String um und anschließend wieder in einen JSON String:

package org.jkhofmann.dyndns;

import net.sf.json.JSON;
import net.sf.json.JSONArray;
import net.sf.json.JSONSerializer;
import net.sf.json.xml.XMLSerializer;

public class JSON2XMLConverter {

	/**
	 * @param args
	 */
	public static void main(String[] args) {

		// JSON Eingabestring:
		String jsonStr = "{'foo':'bar'," +
						 "'coolness':2.0," +
				         "'altitude':39000," +
				         "'pilot':{'firstName':'Buzz'," +
				         "'lastName':'Aldrin'}," +
				         "'mission':'apollo 11'}";

		// Konvertierung nach XML:
        XMLSerializer serializer = new XMLSerializer();
        JSON json = JSONSerializer.toJSON( jsonStr );
        serializer.setTypeHintsEnabled(false);
        serializer.setRootName("SampleJSON");
        String xml = serializer.write( json );
        System.out.println(xml);
        // Konvertierung zurück nach JSON:
        JSON jsonout = serializer.read( xml );
        System.out.println( jsonout );
	}
}

Ausgabe des JSON Strings:

{"altitude":"39000",
 "coolness":"2.0",
 "foo":"bar",
 "mission":"apollo 11",
 "pilot":{
    "firstName":"Buzz",
    "lastName":"Aldrin"
 }
}

 

Links

Wie immer ist ein Großteil der Kenntnisse und Beispiele, de ich hier wiedergebe, nicht auf meinem „eigenen Mist“ gewachsen. Deshalb möchte ich hier die verwendeten Links und weitere Fundstellen nennen:

 
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Verfasst von - Februar 23, 2012 in IT, WebServices

 

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JSON Provider erstellen. Part 5: Ressourcen, Parameter, CRUD, JSON- und XML-Response


Nachdem ich im vorigen Teil die grundsätzliche Vorgehensweise zum Erstellen eines REST-Services auf Tomcat mit der Jersey-Bibliothek erläutert habe, will ich diesem Teil noch zeigen, wie man Klassen für Ressourcen definiert, CRUD anwendet und einen REST-Service JSON sprechen läßt. Dazu verwende ich die generierte „Kontakte“-Klasse aus dem Artikel „JAXB mit Eclipse nutzen“ im REST-Jargon als Ressource. Die Server-Klasse kann sowohl XML, als auch JSON zurückgeben.

Wer mehr zu Rest und dessen Vokabular erfahren will, dem seien u. a. folgendeArtikel empfohlen: „OData: die Daten API des Webs„, „JSON Provider erstellen. Part 4: Mit Tomcat und Jersey REST Services erstellen“ und „Representational state transfer (REST)„.

 

Die Server Klasse um JSON und JAXB erweitern

Im letzten Teil habe ich mehr oder weniger sinnlosen Text über REST ausgegeben. Das soll sich nun ändern, die Texte sind nicht unbedingt sinnvoller ;-), aber immerhin erfolgt die Ausgabe nicht mehr direkt, sondern über das Einlesen und Schreiben einer XML Datei („Kontakte.xml“), die als Datenbank dient. Alle Kontakte werden auf dem Server von ihr gelesen bzw. in sie geschrieben – mit JAXB sollte das kein Problem darstellen. Bei der Anwendung von CRUD bietet es sich an diese Datei entsprechend zu synchronisieren, also neue Kontakte hinzuzufügen (C = Create), alle oder einzelne Kontakte zu lesen (R = Read), Kontakte zu verändern (U = Update) und schließlich auch Kontakte zu löschen (D = Delete).

Die Schnittstelle zwischen der Server-Klasse und der XML-Datei, stellt die Klasse „KontakteHandler“ dar. Mit ihr kann man die CRUD Operationen durchführen.

Man kann das vorhandene Projekt weiterverwenden, oder ein Neues erstellen.

1. Erstellen Sie ein “Dynamic Web Project” mit Eclipse

2. Kopieren der Jersey-Jars und die JAXB-Jars in das Verzeichnis WebContent/WEB-INF/lib des Projektes. Kopieren der generierten JAXB-Klassen (aus dem Artikel „JAXB mit Eclipse nutzen„) in das „src/generated“ Unterverzeichnis des Projektes. Kopieren der Datei „Kontakte.xml“ in das „WebContent“ Verzeichnis.

 

4. Source-Code für die Klasse „KontakteHandler“ erstellen:

package org.jkhofmann.dyndns;

import java.io.FileReader;
import java.io.FileWriter;
import java.io.Writer;

import javax.xml.bind.JAXBContext;
import javax.xml.bind.Marshaller;
import javax.xml.bind.Unmarshaller;

import generated.*;

// Klasse (Singleton) zur Verwaltung der "Kontakte" Ressource
public class KontakteHandler {
	private String xmlFileName = "Kontakte.xml";
	private static KontakteHandler instance = null;
	private Kontakte kontakte = null;
	private boolean isSyncedWithFile = false;

	private KontakteHandler() {

	}

	public static KontakteHandler getInstance() {
		if (instance == null) {
			instance = new KontakteHandler();
		}
		return instance;
	}

	private void readKontakte() {
		Kontakte kontakteRet = null;
		try {
			// create JAXB context and instantiate unmarshaller
			JAXBContext context = JAXBContext.newInstance(Kontakte.class);
			Unmarshaller um = context.createUnmarshaller();
			this.kontakte = (Kontakte) um.unmarshal(new FileReader(xmlFileName));
			isSyncedWithFile = true;
		} catch (Exception e) {
			e.printStackTrace();
		}
	}

	private void writeKontakte() {
		try {
			// create JAXB context and instantiate marshaller
			JAXBContext context = JAXBContext.newInstance(Kontakte.class);
			Marshaller m = context.createMarshaller();

			m.setProperty(Marshaller.JAXB_FORMATTED_OUTPUT, Boolean.TRUE);

			Writer w = null;
			try {
				w = new FileWriter(xmlFileName);
				m.marshal(this.kontakte, w);
			} finally {
				try {
					w.close();
				} catch (Exception e) {
				}
			}
			isSyncedWithFile = true;
		} catch (Exception e) {
			e.printStackTrace();
		}
	}

	public Kontakte getKontakte() {
		if (!isSyncedWithFile) {
			this.readKontakte();
		}

		return this.kontakte;
	}

	public Kontakte searchKontakte(String nameArg) {
		Kontakte kontakteRet = null;
		boolean isContactFound = false;

		if (!isSyncedWithFile) {
			this.readKontakte();
		}

		for (int i = 0; i < this.kontakte.getKontakt().toArray().length; i++) {
			Kontakte.Kontakt k = kontakte.getKontakt().get(i);
			if (k.getName().equals(nameArg)) {
				if (!isContactFound) {
					kontakteRet = new Kontakte();
					isContactFound = true;
				}

				kontakteRet.getKontakt().add(k);
			}
		}

		return kontakteRet;
	}

	public void setKontakte(Kontakte kontakte) {
		this.kontakte = kontakte;
		this.writeKontakte();
	}

	public void setXmlFileName(String xmlFileName) {
		this.xmlFileName = xmlFileName;
	}
}

5. Erweitern der Server Klasse um die Repräsentation JSON und die Verwendung der Klasse „KontakteHandler“:

package org.jkhofmann.dyndns;

import java.io.File;

import javax.servlet.ServletContext;
import javax.ws.rs.GET;
import javax.ws.rs.Path;
import javax.ws.rs.Produces;
import javax.ws.rs.core.MediaType;
import javax.ws.rs.Consumes;
import javax.ws.rs.DELETE;
import javax.ws.rs.GET;
import javax.ws.rs.PUT;
import javax.ws.rs.Produces;
import javax.ws.rs.QueryParam;
import javax.ws.rs.core.Context;
import javax.ws.rs.core.MediaType;
import javax.ws.rs.core.Request;
import javax.ws.rs.core.Response;
import javax.ws.rs.core.UriInfo;

import generated.*;

@Path("/kontakte")
public class HelloRestService {
	@Context UriInfo uriInfo;
	@Context Request request;
	@Context ServletContext context;

	// This method is called if JSON is requested. If QueryParam is empty, all contacs will be
	// returned. Otherwise the contact will be searched in the contact list and if it exists it
	// will be returned.
	@GET
	@Produces( { MediaType.APPLICATION_XML, MediaType.APPLICATION_JSON })
	public Kontakte getJSON(@QueryParam("name") String name) {
		Kontakte kontakteRet = null;

		// Set path to the contacts xml source file (it is the real path on the tomcat server):
	    String strBas = context.getRealPath("/") + "Kontakte.xml";
	    KontakteHandler.getInstance().setXmlFileName(strBas);

	    // Depending on if QueryParam is set, select the right handler method
		if ((name != null) && name.trim().length() > 0) {
			// if QueryParam is set, it will be searched for it:
			kontakteRet = KontakteHandler.getInstance().searchKontakte(name);
		} else {
			// if QueryParam is NOT set, return all contacts:
			kontakteRet = KontakteHandler.getInstance().getKontakte();
		}

		return kontakteRet;
	}

	// This can be used to test the integration with the browser
	@GET
	@Produces( { MediaType.TEXT_XML })
	public Kontakte getXML(@QueryParam("name") String name) {
		Kontakte kontakteRet = null;

		// Set path to the contacts xml source file (it is the real path on the tomcat server):
	    String strBas = context.getRealPath("/") + "Kontakte.xml";
	    KontakteHandler.getInstance().setXmlFileName(strBas);

	    // Depending on if QueryParam is set, select the right handler method
		if ((name != null) && name.trim().length() > 0) {
			// if QueryParam is set, it will be searched for it:
			kontakteRet = KontakteHandler.getInstance().searchKontakte(name);
		} else {
			// if QueryParam is NOT set, return all contacts:
			kontakteRet = KontakteHandler.getInstance().getKontakte();
		}

		return kontakteRet;
	}
}

 

6. Erstellen und Anpassen der „web.xml“ Datei

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<web-app xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"
	xmlns="http://java.sun.com/xml/ns/javaee" xmlns:web="http://java.sun.com/xml/ns/javaee/web-app_2_5.xsd"
	xsi:schemaLocation="http://java.sun.com/xml/ns/javaee http://java.sun.com/xml/ns/javaee/web-app_2_5.xsd"
	id="WebApp_ID" version="2.5">
	<display-name>HelloRestService</display-name>
	<welcome-file-list>
		<welcome-file>index.html</welcome-file>
		<welcome-file>index.htm</welcome-file>
		<welcome-file>index.jsp</welcome-file>
		<welcome-file>default.html</welcome-file>
		<welcome-file>default.htm</welcome-file>
		<welcome-file>default.jsp</welcome-file>
	</welcome-file-list>
	<servlet>
		<servlet-name>HelloRestService</servlet-name>
		<servlet-class>com.sun.jersey.spi.container.servlet.ServletContainer</servlet-class>
		<init-param>
			<param-name>com.sun.jersey.config.property.packages</param-name>
			<param-value>org.jkhofmann.dyndns</param-value>
		</init-param>
		<load-on-startup>1</load-on-startup>
	</servlet>
	<servlet-mapping>
		<servlet-name>HelloRestService</servlet-name>
		<url-pattern>/*</url-pattern>
	</servlet-mapping>
</web-app>

 

7. Erstellen und Deployen des WAR-Archives, z.B. „JerseyJAXBRestTest1.war“

 

Parameter: PathParam, QueryParam, FormParam etc.

Will man auf eine bestimmte Ressource zugreifen, kann dies u.a. über eine Parametrisierung des URI-Pfades geschehen (PathParam), z.B. „GET /artikel/123„, oder durch einen oder mehrere Aufrufparameter (QueryParam), z.B. „GET /artikel?id=123“ geschehen. QueryParam lässt sich relativ einfach anwenden, wie das Beispiel der Server Klasse zeigt, hier wird er Parameter „name“ ausgewertet, ist er angegeben, wird nach einem Kontakt mit diesem Namen gesucht. Ist das nicht der Fall, werden alle Kontakte ausgegeben. Mit FormParam lassen sich Formular-Parameter abfragen, wie sie in HTML-Formularen übergeben werden.

Weitere Informationen und Parameter sind u.a. in http://jsr311.java.net/nonav/releases/1.0/index.html zu finden.

Die Anwendung von QueryParam wurde bereits im vorigen Beispiel veranschaulicht. FormParam kommt in einem späteren Beispiel zur Anwendung. Im folgenden Beispiel wird die Verwendung von PathParam gezeigt:

@Path("/users/{username}")
public class UserResource {

    @GET
    @Produces("text/xml")
    public String getUser(@PathParam("username") String userName) {
        ...
    }
}

 

Testen

Direkt im Browser

Man kann sich die Ergebnisse direkt in einem Browser anschauen, der Link (ohne QueryParam) lautet: http://localhost:8080/JerseyJAXBRestTest1/kontakte

Sollen nur die Kontakte mit einem bestimmten Namen angezeigt werden, lautet die URL beispielsweise: http://localhost:8080/JerseyJAXBRestTest1/kontakte?name=Name1

Advanced Rest Client

Google Chrome Nutzer können auch die Erweiterung „Advanced Rest Client“ verwenden, sie bietet u.a. den Vorteil, dass man sich den JSON-Response direkt anschauen kann. Dazu erweitert man den Header um „Accept“ mit dem Inhalt „application/json“ und drückt anschliessend den „Send request“ Knopf.

Ohne QueryParam: http://localhost:8080/JerseyJAXBRestTest1/kontakte

Ergebnis:

Mit QueryParam: http://localhost:8080/JerseyJAXBRestTest1/kontakte?name=Name1

Ergebnis:

Java Client

Zum Testen des Services kann man beispielsweise folgenden Java-Client implementieren:

package org.jkhofmann.dyndns;

import java.net.URI;

import javax.ws.rs.core.MediaType;
import javax.ws.rs.core.UriBuilder;

import com.sun.jersey.api.client.Client;
import com.sun.jersey.api.client.ClientResponse;
import com.sun.jersey.api.client.WebResource;
import com.sun.jersey.api.client.config.ClientConfig;
import com.sun.jersey.api.client.config.DefaultClientConfig;
import com.sun.jersey.api.representation.Form;

public class JerseyJAXBRestTest1Client {
	public static void main(String[] args) {
		ClientConfig config = new DefaultClientConfig();
		Client client = com.sun.jersey.api.client.Client.create(config);
		WebResource service = client.resource(getBaseURI());
		// Get XML
		System.out.println(service.path("kontakte").accept(
				MediaType.TEXT_XML).get(String.class));
		// Get XML for application
		System.out.println(service.path("kontakte").accept(
				MediaType.APPLICATION_JSON).get(String.class));
		// Get JSON for application
		System.out.println(service.path("kontakte").accept(
				MediaType.APPLICATION_XML).get(String.class));
		// Testen von @QueryParam, Methode queryParam baut URL entsprechend zusammen,
		// z.B. GET http://localhost:8080/JerseyJAXBRestTest1/kontakte?name=Name1:
		System.out.println(service.queryParam("name", "Name1").path("kontakte").accept(
				MediaType.APPLICATION_XML).get(String.class));

	}

	   private static URI getBaseURI() {
		return UriBuilder.fromUri(
				"http://localhost:8080/JerseyJAXBRestTest1").build();
	}

}

Das Ergebnis:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?><Kontakte><Kontakt><Name>Name1</Name><Vorname>Vorname1</Vorname><eMail>eMail1</eMail></Kontakt><Kontakt><Name>Name2Neu</Name><Vorname>Vorname2Neu</Vorname><eMail>eMail2Neu</eMail></Kontakt><Kontakt><Name>Name3Neu</Name><Vorname>Vorname3Neu</Vorname><eMail>eMail3Neu</eMail></Kontakt></Kontakte>
{"Kontakt":[{"Name":"Name1","Vorname":"Vorname1","eMail":"eMail1"},{"Name":"Name2Neu","Vorname":"Vorname2Neu","eMail":"eMail2Neu"},{"Name":"Name3Neu","Vorname":"Vorname3Neu","eMail":"eMail3Neu"}]}
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?><Kontakte><Kontakt><Name>Name1</Name><Vorname>Vorname1</Vorname><eMail>eMail1</eMail></Kontakt><Kontakt><Name>Name2Neu</Name><Vorname>Vorname2Neu</Vorname><eMail>eMail2Neu</eMail></Kontakt><Kontakt><Name>Name3Neu</Name><Vorname>Vorname3Neu</Vorname><eMail>eMail3Neu</eMail></Kontakt></Kontakte>
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?><Kontakte><Kontakt><Name>Name1</Name><Vorname>Vorname1</Vorname><eMail>eMail1</eMail></Kontakt></Kontakte>

In der zweiten Zeile ist der JSON Response und in der vierten Zeile die Rückgabe mit @QueryParam.

 

Jetzt aber: CRUD

Das R(Read) in CRUD haben wir jetzt ausreichend getestet, bleiben noch C (Create), U(Update) und D(Delete). Im folgenden Beispiel wird die Server Klasse entsprechend erweitert und mit unserer Datenbank „Kontakte.xml“ synchronisiert.

Folgende HTTP Operationen werden in diesem Zusammenhang verwendet:

HTTP Operation CRUD
POST Create
GET Read
PUT Update
DELETE Delete

 

PUT – Update

Die folgende Methode dient der Server Klasse dazu, einen Kontakt zu verändern. Hier wird der @FormParam benutzt, wie er beispielsweise in einem HTML Formular verwendet wird.

Die KontakteHandler Klasse wird wie folgt erweitert:

	public void updateKontakte() {
		this.writeKontakte();
	}

Die Server Klasse muss dazu wie folgt erweitert werden:

...
import javax.servlet.ServletContext;
import javax.servlet.http.HttpServletResponse;
import javax.ws.rs.GET;
import javax.ws.rs.Path;
import javax.ws.rs.Produces;
import javax.ws.rs.core.MediaType;
import javax.ws.rs.Consumes;
import javax.ws.rs.DELETE;
import javax.ws.rs.FormParam;
import javax.ws.rs.GET;
import javax.ws.rs.PUT;
import javax.ws.rs.Produces;
import javax.ws.rs.QueryParam;
import javax.ws.rs.core.Context;
import javax.ws.rs.core.MediaType;
import javax.ws.rs.core.Request;
import javax.ws.rs.core.Response;
import javax.ws.rs.core.UriInfo;
...
	// PUT operation to update data. Accepts parameters as form parameters like they usually used
	// in HTML pages. Shows the usage of @FormParam.
	@PUT
	@Consumes(MediaType.APPLICATION_FORM_URLENCODED)
	public Response putContact(@FormParam("name") String nameArg,
							   @FormParam("nameNeu") String neunameArg,
							   @FormParam("vnameNeu") String neuvnameArg,
							   @FormParam("emailNeu") String neuemailArg,
							   @Context HttpServletResponse servletResponse) {
		Response resRet = Response.noContent().build();;

		// Set path to the contacts xml source file (it is the real path on the tomcat server):
	    String strBas = context.getRealPath("/") + "Kontakte.xml";
	    KontakteHandler.getInstance().setXmlFileName(strBas);

	    // Depending on if QueryParam is set, select the right handler method
		if ((nameArg != null) && nameArg.trim().length() > 0) {
			// if QueryParam is set, it will be searched for it:
			Kontakte kontakte = KontakteHandler.getInstance().searchKontakte(nameArg);
			// Check if kontakt was found:
			if (kontakte != null) {
				Kontakte.Kontakt kontakt = kontakte.getKontakt().get(0);
				if ((neunameArg != null) && nameArg.trim().length() > 0)
					kontakt.setName(neunameArg);
				if ((neuvnameArg != null) && nameArg.trim().length() > 0)
					kontakt.setVorname(neuvnameArg);
				if ((neuemailArg != null) && nameArg.trim().length() > 0)
					kontakt.setEMail(neuemailArg);

				KontakteHandler.getInstance().updateKontakte();
				resRet = Response.created(uriInfo.getAbsolutePath()).build();
			}
		} 

		return resRet;
	}

Zum Testen kann die Java Client Klasse wie folgt erweitert werden:

package org.jkhofmann.dyndns;

import java.net.URI;

import javax.ws.rs.core.MediaType;
import javax.ws.rs.core.UriBuilder;

import com.sun.jersey.api.client.Client;
import com.sun.jersey.api.client.ClientResponse;
import com.sun.jersey.api.client.WebResource;
import com.sun.jersey.api.client.config.ClientConfig;
import com.sun.jersey.api.client.config.DefaultClientConfig;
import com.sun.jersey.api.representation.Form;

public class JerseyJAXBRestTest1Client {
	public static void main(String[] args) {
		ClientConfig config = new DefaultClientConfig();
		Client client = com.sun.jersey.api.client.Client.create(config);
		WebResource service = client.resource(getBaseURI());
		// Get XML
		System.out.println(service.path("kontakte").accept(
				MediaType.TEXT_XML).get(String.class));
		// Get XML for application
		System.out.println(service.path("kontakte").accept(
				MediaType.APPLICATION_JSON).get(String.class));
		// Get JSON for application
		System.out.println(service.path("kontakte").accept(
				MediaType.APPLICATION_XML).get(String.class));
		// Testen von @QueryParam, Methode queryParam baut URL entsprechend zusammen,
		// z.B. GET http://localhost:8080/JerseyJAXBRestTest1/kontakte?name=Name1:
		System.out.println(service.queryParam("name", "Name1").path("kontakte").accept(
				MediaType.APPLICATION_XML).get(String.class));

		// Check PUT operation:
		// Simulate a HTML form and send PUT request to server to update existing resource:
		Form form = new Form();
		form.add("name", "Name2");
		form.add("nameNeu", "Name2Neu");
		form.add("vnameNeu", "Vorname2Neu");
		form.add("emailNeu", "eMail2Neu");
		ClientResponse response = service.path("kontakte").type(MediaType.APPLICATION_FORM_URLENCODED)
								   .put(ClientResponse.class, form);
	    System.out.println( response.getStatus() + " " + response.getClientResponseStatus() );
	    System.out.println( response.getEntity( String.class ) );
	}

	   private static URI getBaseURI() {
		return UriBuilder.fromUri(
				"http://localhost:8080/JerseyJAXBRestTest1").build();
	}

}

Schaut man sich anschließend die „Kontakte.xml“ Datei im Root Verzeichnis der Web-Applikation an, sieht sie so aus:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<Kontakte>
    <Kontakt>
        <Name>Name1</Name>
        <Vorname>Vorname1</Vorname>
        <eMail>eMail1</eMail>
    </Kontakt>
    <Kontakt>
        <Name>Name2Neu</Name>
        <Vorname>Vorname2Neu</Vorname>
        <eMail>email2Neu</eMail>
    </Kontakt>
    <Kontakt>
        <Name>Name3</Name>
        <Vorname>Vorname3</Vorname>
        <eMail>eMail3</eMail>
    </Kontakt>
</Kontakte>

 

Man erkennt, dass der zweite Eintrag verändert wurde.

Mit dem Advanced Rest Client von Google, kann man beispielsweise folgende Werte testen:

Das Ergebnis:

 

Schaut man sich anschließend die „Kontakte.xml“ Datei im Root Verzeichnis der Web-Applikation an, sieht sie so aus:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<Kontakte>
    <Kontakt>
        <Name>Name1</Name>
        <Vorname>Vorname1</Vorname>
        <eMail>eMail1</eMail>
    </Kontakt>
    <Kontakt>
        <Name>Name2Neu</Name>
        <Vorname>Vorname2Neu</Vorname>
        <eMail>eMail2Neu</eMail>
    </Kontakt>
    <Kontakt>
        <Name>Name3Neu</Name>
        <Vorname>Vorname3Neu</Vorname>
        <eMail>eMail3Neu</eMail>
    </Kontakt>
</Kontakte>

Jetzt wurde der dritte Eintrag verändert.

Anstelle des @FormParam Parameters kann man auch direkt JAXB Klassen übergeben. Zu diesem Zweck muss die Server Klasse um folgende Methode erweitert werden:

...
import javax.xml.bind.JAXBElement;
...
	@PUT
	@Consumes(MediaType.APPLICATION_XML)
	public Response putContact(JAXBElement<Kontakte> kontakteArg) {
		Response resRet = Response.noContent().build();

		// Set path to the contacts xml source file (it is the real path on the
		// tomcat server):
		String strBas = context.getRealPath("/") + "Kontakte.xml";
		KontakteHandler.getInstance().setXmlFileName(strBas);

		// extract the name to search for:
		String searchName = kontakteArg.getValue().getKontakt().get(0).getName();
		// extract the remaining attributes:
		String newVName = kontakteArg.getValue().getKontakt().get(0).getVorname();
		String newEMail = kontakteArg.getValue().getKontakt().get(0).getEMail();

		Kontakte kontakte = KontakteHandler.getInstance().searchKontakte(
				searchName);

		// Check if kontakt was found:
		if (kontakte != null) {
			Kontakte.Kontakt kontakt = kontakte.getKontakt().get(0);
			// if ((neunameArg != null) && nameArg.trim().length() > 0)
			// kontakt.setName(neunameArg);
			if ((newVName != null) && newVName.trim().length() > 0)
				kontakt.setVorname(newVName);
			if ((newEMail != null) && newEMail.trim().length() > 0)
				kontakt.setEMail(newEMail);

			KontakteHandler.getInstance().updateKontakte();
			resRet = Response.created(uriInfo.getAbsolutePath()).build();
		}

		return resRet;
	}

Der Client kann folgenden Aufruf verwenden:

		// Check PUT Operation with JAXB class:
		Kontakte kontakteUpdate = new Kontakte();
		Kontakte.Kontakt kontaktUpdate = new Kontakte.Kontakt();
		kontaktUpdate.setName("Name1");
		kontaktUpdate.setVorname("NeuVorname1");
		kontaktUpdate.setEMail("NeuEMail1");
		kontakteUpdate.getKontakt().add(kontaktUpdate);
		ClientResponse response2 = service.path("kontakte")
				.type(MediaType.APPLICATION_XML)
				.put(ClientResponse.class, kontakteUpdate);
		System.out.println(response2.getStatus() + " "
				+ response2.getClientResponseStatus());
		System.out.println(response2.getEntity(String.class));

Man beachte, dass sich der Name nicht ändern läßt, weil er gleichzeitig als Suchargument verwendet wird. Würde man für jeden Kontakt noch ein weiteres, eindeutiges Attribut definieren, beispielsweise eine ID, dann könnte man das als Suchargument verwenden und auch den Namen ändern.

 

POST – Create

Um die POST Operation zu implementieren, also um einen neuen Kontakt zu erstellen, kann man im Prinzip ähnlich wie bei der PUT Operation vorgehen. Im Beispiel wird wieder der @FormParam verwendet, um die Attribute des neuen Kontaktes festzulegen. Beim PUT habe ich „Response“ als Rückgabetyp gewählt, hier werde ich einmal „text/plain“, also String und einmal „MediaType.APPLICATION_XML“, also XML als Rückgabetyp wählen. Man kann natürlich auch andere Möglichkeiten der Parameterübergabe wählen (z.B. @QueryParam, etc.), das Gleiche gilt für den Response.

Die Server Klasse (mit „text/plain“ als Rückgabetyp):

	@POST
	@Produces("text/plain")
	@Consumes(MediaType.APPLICATION_FORM_URLENCODED)
	public String postContact(@FormParam("nameNeu") String neunameArg,
			@FormParam("vnameNeu") String neuvnameArg,
			@FormParam("emailNeu") String neuemailArg,
			@Context HttpServletResponse servletResponse) {

		// Set path to the contacts xml source file (it is the real path on the
		// tomcat server):
		String strBas = context.getRealPath("/") + "Kontakte.xml";
		KontakteHandler.getInstance().setXmlFileName(strBas);

		Kontakte kontakte = KontakteHandler.getInstance().getKontakte();
		Kontakte.Kontakt kontakt = new Kontakte.Kontakt();

		// Check if there is something to create:
		if ((neunameArg != null) && neunameArg.trim().length() > 0) {
			if ((neunameArg != null) && neunameArg.trim().length() > 0)
				kontakt.setName(neunameArg);
			if ((neuvnameArg != null) && neuvnameArg.trim().length() > 0)
				kontakt.setVorname(neuvnameArg);
			if ((neuemailArg != null) && neuemailArg.trim().length() > 0)
				kontakt.setEMail(neuemailArg);
			kontakte.getKontakt().add(kontakt);
			KontakteHandler.getInstance().updateKontakte();
		}
		return "Customer " + kontakt.getName() + " added !";
	}

Die Server Klasse (mit „MediaType.APPLICATION_XML“ als Rückgabetyp):

	@POST
	@Produces(MediaType.APPLICATION_XML)
	@Consumes(MediaType.APPLICATION_FORM_URLENCODED)
	public Kontakte postContact(@FormParam("nameNeu") String neunameArg,
			@FormParam("vnameNeu") String neuvnameArg,
			@FormParam("emailNeu") String neuemailArg,
			@Context HttpServletResponse servletResponse) {

		// Set path to the contacts xml source file (it is the real path on the
		// tomcat server):
		String strBas = context.getRealPath("/") + "Kontakte.xml";
		KontakteHandler.getInstance().setXmlFileName(strBas);

		Kontakte kontakte = KontakteHandler.getInstance().getKontakte();
		Kontakte.Kontakt kontakt = new Kontakte.Kontakt();

		// Check if there is something to create:
		if ((neunameArg != null) && neunameArg.trim().length() > 0) {
			if ((neunameArg != null) && neunameArg.trim().length() > 0)
				kontakt.setName(neunameArg);
			if ((neuvnameArg != null) && neuvnameArg.trim().length() > 0)
				kontakt.setVorname(neuvnameArg);
			if ((neuemailArg != null) && neuemailArg.trim().length() > 0)
				kontakt.setEMail(neuemailArg);
			kontakte.getKontakt().add(kontakt);
			KontakteHandler.getInstance().updateKontakte();
		}

		// create a "Kontakte" class with one "Kontakt" (the created one),
		// and use it for the response (in XML format):
		Kontakte kontakteRet = new Kontakte();
		kontakteRet.getKontakt().add(kontakt);

		return kontakteRet;
	}

 

Als Client verwende ich wieder den Advanced Rest Client:

Der Response (in der XML Version der Server Methode):

 

DELETE – Delete

Für die Operation Löschen werde ich wieder mit @QueryParam arbeiten und JSON zurückgeben. Auch hier gilt wieder, dass man andere Möglichkeiten der Parameterübergabe wählen könnte (Klasse direkt übergeben, @FormParam etc.), das Gleiche gilt für den Response.

Die Server Klasse wie folgt erweitern:

	@DELETE
	@Produces({ MediaType.APPLICATION_XML, MediaType.APPLICATION_JSON })
	public Kontakte deleteContact(@QueryParam("name") String nameArg) {
		// Set path to the contacts xml source file (it is the real path on the
		// tomcat server):
		String strBas = context.getRealPath("/") + "Kontakte.xml";
		KontakteHandler.getInstance().setXmlFileName(strBas);

		Kontakte.Kontakt kontaktRet = new Kontakte.Kontakt();

		if ((nameArg != null) && nameArg.trim().length() > 0) {
			// if QueryParam is set, it will be searched for it:
			Kontakte kontakte = KontakteHandler.getInstance().searchKontakte(
					nameArg);
			// Check if kontakt was found:
			if (kontakte != null) {
				// save attributes for return value:
				kontaktRet.setName(new String(kontakte.getKontakt().get(0)
						.getName()));
				kontaktRet.setVorname(new String(kontakte.getKontakt().get(0)
						.getVorname()));
				kontaktRet.setEMail(new String(kontakte.getKontakt().get(0)
						.getEMail()));

				// delete contact:
				Kontakte.Kontakt kontakt = kontakte.getKontakt().remove(0);
				KontakteHandler.getInstance().updateKontakte();
			}
		}
		// create a "Kontakte" class with one "Kontakt" (the created one),
		// and use it for the response (in XML format):
		Kontakte kontakteRet = new Kontakte();
		kontakteRet.getKontakt().add(kontaktRet);

		return kontakteRet;
	}

 

Test mit dem Advanced Rest Client:

Das Ergebnis:

 

Links:

vogella: REST with Java (JAX-RS) using Jersey – Tutorial

IBM developerWorks: Build a RESTful Web service using Jersey and Apache Tomcat

Thorsten Horn: RESTful Web Services mit JAX-RS und Jersey

devx.com: JAX-RS: Developing RESTful Web Services in Java

 
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Verfasst von - Februar 11, 2012 in Formate, WebServices

 

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JSON Provider erstellen. Part 3: Axis2 spricht JSON


In diesem letzten Teil geht es darum, Axis2 Services, Antworten in JSON schicken zu lassen.

In Teil 1 ging es darum „Apache Tomcat zu installieren„, in Teil 2 ging es darum „Axis2 auf Tomcat zu installieren„. In diesem dritten Teil geht es nur noch darum die Antworten von Axis2 Services nicht mehr in XML, sondern auch in JSON zu liefern.

Alles was ich im Folgenden beschreibe geht letztendlich auf den Artikel „Building a JSON web service with Java and Axis2“ von Markus Schiesser zurück. Im Wesentlichen geht es um einen Bug in Axis2, bei der Nutzung der Jettison API, um JSON Nachrichten zu parsen. In einem weiteren Artikel „JSON web service with Java and Axis2„, von DJaka PM, wird die Beschreibung von Markus Schiesser nochmals vereinfacht und soll im Folgenden veranschaulicht werden.

  1. Laden Sie sich die modifizierte WAR Datei hier oder hier herunter.
  2. Sichern Sie Ihre Inhalte in Axis2, diese werden überschrieben !
  3. Installieren Sie die neue WAR Datei in Axis2:
    sudo cp <Download Verzeichnis>/axis2.war ./webapps/

    Warten Sie einen Augenblick

  4. Stellen Sie sicher, daß Tomcat gestartet ist und rufen Sie folgenden Link auf:
    http://localhost:8080/axis2/services/Version/getVersion?response=application/json

    Es müsste folgende Antwort in Ihrem Web-Browser erscheinen:

  5. Wollen Sie die herkömmliche XML-formatierte Antwort, dann rufen Sie einfach folgenden Link auf:
    http://localhost:8080/axis2/services/Version/getVersion

    Es müsste folgende Antwort in Ihrem Web-Browser erscheinen:

Je nach URL, erhalten Sie also eine JSON- oder XML-formatierte Antwort des WebServices.

 
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Verfasst von - Dezember 31, 2011 in WebServices

 

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OData: Antwort in AtomPub, JSON oder XML


Die Rückgabe kann in AtomPub (Atom Publishing Protocol), JSON (JavaScript Object Notation) oder XML (Extensible Markup Langugage) erfolgen.

Atom ist der standardisierte Nachfolger des RSS Formats und nutzt XML als Basis. Es wird genutzt um sog. „Feeds“ zu abonnieren,also elektronische Nachrichten, die mehr oder weniger regelmäßig publiziert werden. Neben den allgemeinen Daten, wie Titel, Link, Autor, enthält die Nachricht ein Element „entry“, in welchem der eigentliche Inhalt abgelegt wird.

Beispiel:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
  <title>Example Feed</title>
  <link href="http://example.org/"/>
  <updated>2003-12-13T18:30:02Z</updated>
  <author>
    <name>John Doe</name>
  </author>
  <id>urn:uuid:60a76c80-d399-11d9-b93C-0003939e0af6</id>
  <entry>
    <title>Atom-Powered Robots Run Amok</title>
    <link href="http://example.org/2003/12/13/atom03"/>
    <id>urn:uuid:1225c695-cfb8-4ebb-aaaa-80da344efa6a</id>
    <updated>2003-12-13T18:30:02Z</updated>
    <summary>Some text.</summary>
  </entry>
</feed>

Innerhalb des „entry“ Tags kann es noch das „content“ Tag geben, das jeden beliebigen MIME Typ als Inhalt erlaubt.

Beispiel:

<entry>
    <title>Atom-Powered Robots Run Amok</title>
    <id>urn:uuid:1225c695-cfb8-4ebb-aaaa-80da344efa6a</id>
    <updated>2003-12-13T18:30:02Z</updated>
    <content type="xhtml">
     <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
        Those robots were <i>crazy</i>! ...
     </div>
    </content>
  </entry>

Während Atom lediglich das Lesen von elektronischen Nachrichten erlaubt, kann AtomPub auch neue Daten bzw. Nachrichten erzeugen, bestehende verändern oder löschen. Die Manipulation der Nachrichten erfolgt über die HTTP Operationen GET, POST, PUT und DELETE.

Die OData Spezifikation erweitert AtomPub um ein Datenmodell, d.h. Datentypen und um die Festlegung, wo die Daten zu finden sind. Diese Festlegung erfolgt in der URL.

Die Antwort kann neben Atom/AtomPub oder XML auch in JSON erfolgen, indem im Request als Accept type to “application/json” angegeben wird.

Beispiel:

{
  "Herausgeber": "Xema",
  "Nummer": "1234-5678-9012-3456",
  "Deckung": 2e+6,
  "Währung": "EURO",
  "Inhaber": {
    "Name": "Mustermann",
    "Vorname": "Max",
    "männlich": true,
    "Hobbys": [ "Reiten", "Golfen", "Lesen" ],
    "Alter": 42,
    "Kinder": [],
    "Partner": null
  }
}

JSON wird oft im Zusammenhang mit AJAX verwendet. Der folgende JavaScript Code zeigt, wie auf einem Client mit  XMLHttpRequest ein Response in JSON Format angefordert werden kann:

var my_JSON_object = {};
var http_request = new XMLHttpRequest();
http_request.open("GET", url, true);
http_request.onreadystatechange = function () {
  var done = 4, ok = 200;
  if (http_request.readyState == done && http_request.status == ok) {
       my_JSON_object = JSON.parse(http_request.responseText);
  }
};
http_request.send(null);

JSON entspricht dem JavaScript Format und ist intuitiv einfacher zu lesen als XML. Durch die Tag-Struktur in XML werden Elemente teilweise erheblich aufgebläht. In JSON können die Daten beliebig verschachtelt werden, beispielsweise ist ein Array von Objekten möglich. Zudem gibt es Datentypen. Als Zeichenkodierung benutzt JSON standardmäßig UTF-8; UTF-16 und UTF-32 sind auch möglich. Der MIME-Typ für JSON Dokumente ist „application/json„.

 

Links:

MSDN

RFC 4287

JSON (Wikipedia, OData.org)

OData Org

REW

 
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Verfasst von - Dezember 21, 2011 in Formate

 

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OData: die Daten API des Webs

OData: die Daten API des Webs

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Libraries, die es Applikationen in verschiedenen Programmiersprachen erlauben, auf eine Ressource (z.B. Datenbanken, WebServices etc.) zuzugreifen – beispielsweise gibt es für C++ die ODBC Library oder für Java die JDBC Library. In den Datenbanken, Dateien, oder sonstigen Informationsquellen liegen die Daten bzw. die Daten-Schicht, oder allgemeiner, die Ressourcen.

Aus Sicht der Applikation ist die Daten-Schicht (Data API) und damit auch die Ressource transparent, also herstellerunabhängig. Das ist dem Umstand zu verdanken, dass sich gewisse Standards, wie z.B. JDBC oder ODBC für Datenbanken oder XML für Textdateien etabliert haben.

OData

OData ist das Equivalent für Web-Applikation, d.h. OData ist die Daten API, die beispielsweise über Web-Services den Zugriff auf Ressourcen erlaubt. Anstelle von ODBC, JDBC oder XML, werden die Standards HTML, REST und AtomPub verwendet. Die Data API wird nicht direkt in die Applikation gelinkt, sondern über REST (Representational State Transfer) Webservices mit er Anwendung verbunden. Der Zugriff auf die Ressourcen (Datenbanken, Dateien etc.) erfolgt, wie vorher, über Standards wie ODBC, JDBC etc.

Genau genommen, kommt also zum „konventionellen“ Modell noch eine weitere Abstraktionsschicht hinzu, ich will Sie den „Web-Layer“ nennen. Diese weitere Schicht bietet theoretisch den Vorteil, von „überall“ her, Ressourcen an die eigene Applikation anzubinden – natürlich nur, wenn die Ressourcen mit dem Web verbunden sind und einen entsprechenden Web-Service zur Verfügung stellen. Dieser Web-Service wird im Jargon als OData-Publisher bezeichnet.

Des weiteren wird, aus meiner Sicht, die Applikation von den Ressourcen stärker getrennt. Es wäre beispielsweise denkbar auf die Ressourcen einer „fremden“ Firma zuzugreifen, ohne sie selbst programmieren zu müssen, so wie es bereits Google (Maps etc.) oder andere Hersteller realisiert haben. Es ist dann nicht notwendig, das entsprechende Know-How firmenintern aufzubauen, mit dem Nachteil, dass evtl. Kosten für die Nutzung der Ressourcen erhoben werden.

Request

Der Zugriff auf die OData-Ressourcen erfolgt aus Sicht der Applikation über CRUD-Operationen, also über Create-, Read-, Update-, Delete-Befehle. Diese werden über die HTTP-Operationen GET, POST, PUT und DELETE abgebildet. Parameter werden in der URL abgebildet. Will man beispielsweise in einer fiktiven Datenbank über SQL alle Anwälte ermitteln, die in Aschaffenburg ansässig sind und sich auf Mietrecht spezialisiert haben, dann würde man das in etwa so realisieren:

SELECT * from lawyers where city='Aschaffenburg' and area='rent';

Analog würde man im OData Modell einen REST-Service, z.B. getLawyers über HTTP-GET aufrufen:

http://<url>/Lawyers?city='Aschaffenburg'&area='rent'

Weitere Informationen zum Aufbau der OData URI sind hier zu finden.

Response

Die Rückgabe kann in AtomPub (Atom Publishing Protocol), JSON (JavaScript Object Notation) oder XML (Extensible Markup Langugage) erfolgen.

SDKs

Eine Auswahl an SDKs für OData-Client und -Server steht direkt bei OData.org als Link zur Verfügung.

Security

Wie sieht es mit Security im Zusammenhang mit REST aus? Eine Möglichkeit bietet das Open-Source Protokoll OAuth. Alternativ kann man HTTP-Authentifizierungsmechanismen, OpenID, HMAC etc. verwenden.

 

Links:

OData

Blue Blip

 
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Verfasst von - Dezember 20, 2011 in Formate, IT

 

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