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Linux Mint 13 "Maya" – Cinnamon anpassen

Linux Mint 13 "Maya" – Cinnamon anpassen

Motivation

Ich verwende derzeit LinuxMint 13 „Maya“ mit dem Cinnamon-Desktop in der Version 1.4. Wenn ich das richtig verstanden habe, will Linux Mint von der Gnome-Shell auf Cinnamon wechseln. Sollte das tatsächlich passieren, haben sie mit mir einen neuen Fan gewonnen. Ich finde den Desktop wirklich gut designed und praktisch und kann endlich wieder meine Icons auf dem Desktop ablegen.

Allerdings kommt der Default-Desktop von Mint in einem Grünstich daher, der mich immer wieder – ich weiss nicht warum – an meinen Zahnarzt erinnert. Die hauptsächlich in grau gehaltenen Fensterinhalte wiederum erinnern mich an meinen Augenarzt. Ich habe deshalb meinen Desktop an meine Designvorstellungen angepasst und möchte meine Erfahrungen mit dem Cinnamon-Desktop an dieser Stelle weitergeben.

Einstellungen

Die meisten Einstellungen kann man über das Hauptmenu > Preferences > Cinnamon-Einstellungen vornehmen:

Folgende Einstellungen sind mit dieser Anwendung möglich:

Leiste

Da wären die Leisteneinstellungen, bei denen man beispielsweise festlegen kann, ob die Leiste oben oder unten erscheinen soll, oder ob sie automatisch ausgeblendet werden soll. Zusätzliche Themen kann man sich beispielsweise über http://cinnamon-spices.linuxmint.com/themes herunterladen. Man entpackt diese dann imHome-Verzeichnis unter „.themes“. Es kann sein, daß dieses Unterverzeichnis nicht vorhanden ist und erst angelegt werden muss. Anschließend sollten die neuen Themen in der Auswahl sichtbar sein.

Kalender

In den Kalendereinstellungen kann man das Ausgabeformat festlegen. Die Parameter, die man dort einsetzen kann, entsprechen dem strftime Format. Sollte man einmal vom vielen rumprobieren die Kalenderanzeige komplett zerschießen (wie bei mir geschehen), kann man mit dem dconf-editor die Einstellungen korrigieren:

Configuration Editor_001

 

Übersichtsmodus (Expo)

Der Übersichtsmodus Expo zeigt eine Übersicht der offenen Fenster aller Arbeitsflächen (Workspaces).

Anbei ein paar Shortcuts zu Expo:

  • STRG+ALT+PFEIL-NACH-OBEN öffnet das Expo
  • STRG+ALT+PFEIL-NACH-UNTEN öffnet den Scale-Modus
  • STRG+ALT+PFEIL-NACH-LINKS/PFEIL-NACH-RECHTS wechselt die Arbeitsfläche
  • STRG+ALT+SHIFT+NACH-LINKS/PFEIL-NACH-RECHTS verschiebt das aktive Fenster in die Arbeitsfläche links oder rechts.
Mit dem Plus-Zeichen an der rechten Seite der Expo-Ansicht kann man eine neue Arbeitsfläche hinzufügen.

Themen

Mit den Themen kann man die generelle Einstellung des Aussehens ändern, aber auch die Fensterdekorationen anpassen. Besonders bei den Fensterdekorationen ist ein Neustart des Cinnamon-Desktops notwendig. Das geht einfach und schnell über „Alt+F2“ > „r“ > Enter, oder die Leiste > Cinnamon-Einstellungen: 

Sollte es Probleme mit einem der Themes geben, kann man auf der Konsole, mit dem „dconf-editor“ unter /org/cinnamon/theme den Button „Set to default“ drücken, dann werden alle Änderungen zurückgesetzt.

Tipp 1: Evtl. lohnt sich ein Blick in die Metacity Windows Styles. Einfach zip Datei herunterladen und im Home Verzeichnis einen Ordner „.themes“ anlegen. Anschließend die zip Datei im „~/.themes“ Ordner entpacken. Der Fensterstil ist dann unter Themen > Andere Einstellungen > Fensterdekoration auswählbar.

Tipp 2: Um sich supercoole GTK+3 Styles runterzuladen, sollte man folgende Seite besuchen: http://gnome-look.org/index.php?xcontentmode=167. Auch hier wieder in den „.themes“ Ordner des Home-Verzeichnisses kopieren. Die Auswahl der Themen erfolgt dann über die Cinnamon-Einstellungen > Themen > Andere Einstellungen > GTK+-Thema. Wenn die Themendateien als .tar.gz geliefert werden kann es sein, dass auch hier vorher der Cinnamon-Desktop neu gestartet werden muss (s.o.).

Tipp 3: Um Icons oder das Aussehen des Maus-Cursors zu ändern, lohnt sich ein Blick in http://gnome-look.org/index.php?xcontentmode=120×121 und http://gnome-look.org/index.php?xcontentmode=36. Die heruntergeladenen Dateien im Ordner „.icons“ des Home-Verzeichnisses entpacken. Die Auswahl der Icons erfolgt dann über die Cinnamon-Einstellungen > Themen > Andere Einstellungen > Symbolthema. Es kann sein, dass auch hier der Cinnamon-Desktop neu gestartet werden muss (s.o.).

Tipp4: Auf deviantART kann man unter „CATEGORY“ > „Customization“ ebenfalls – teilweise „abgedrehte“ – Icons, Skins, Themes und Wallpapers finden.

Tipp5: http://art4linux.org/

Die neuen Themen sollten dann in den Cinnamon-Einstellungen unter Themen sichtbar sein.

Effekte

Die Einstellung der Effekte bezieht sich auf das Öffnen, Schließen etc. der Fenster auf der Arbeitsfläche.  

Miniprogramme

Miniprogramme werden als kleine Icons in der Leiste dargestellt. Es handelt sich hier um mehr oder weniger nützliche Applikationen, wie z.B. Bluetooth, Lautstärke etc.

Erweiterungen

Es gibt einige Erweiterungen, die speziell für den Cinnamon-Desktop entwickelt wurden. Man kann sie sich unter http://cinnamon-spices.linuxmint.com/extensions ansehen. Da der Desktop noch relativ neu ist, ist auch die Auswahl – meiner Meinung nach – noch minimal.

Arbeitsfläche

Die Arbeitsflächen-Einstellungen beziehen sich hauptsächlich darauf, welche Symbole erscheinen sollen, z.B. „Computer“, „Persönlicher Ordner“, „Papierkorb“ etc.

Fenster

Hier werden ausschließlich Funktionalitäten, nicht das Aussehen der Fenster festgelegt. Z.B. was passiert bei einem Doppelklick auf die Fensterleiste etc.

Schriftarten

Naja, ist eigentlich selbsterklärend…

 

Autostart von Programmen

Um Programme automatisch beim Hochfahren bzw. Anmelden zu starten, gibt es den sog. „Startup Applications“. Dazu kann man im Menu in der Such-Eingabeleiste einfach „startup“ eingeben, oder über Menu > Preferences die Applikation auswählen.

Nach dem Starten

Über den „Add“-Button kann man die gewünschten Programme hinzufügen. Beispiel: „cairo-dock“ automatisch starten:

 

Fazit

Die Auswahl an Einstellungen zeigt, dass man eine Menge Dinge am Cinnamon-Desktop anpassen kann. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich bin öfter mal für etwas Neues 😉

 
2 Kommentare

Verfasst von - September 28, 2012 in Allgemein

 

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Linux Mint 13 „Maya“ – Cinnamon anpassen

Linux Mint 13 „Maya“ – Cinnamon anpassen

Motivation

Ich verwende derzeit LinuxMint 13 „Maya“ mit dem Cinnamon-Desktop in der Version 1.4. Wenn ich das richtig verstanden habe, will Linux Mint von der Gnome-Shell auf Cinnamon wechseln. Sollte das tatsächlich passieren, haben sie mit mir einen neuen Fan gewonnen. Ich finde den Desktop wirklich gut designed und praktisch und kann endlich wieder meine Icons auf dem Desktop ablegen.

Allerdings kommt der Default-Desktop von Mint in einem Grünstich daher, der mich immer wieder – ich weiss nicht warum – an meinen Zahnarzt erinnert. Die hauptsächlich in grau gehaltenen Fensterinhalte wiederum erinnern mich an meinen Augenarzt. Ich habe deshalb meinen Desktop an meine Designvorstellungen angepasst und möchte meine Erfahrungen mit dem Cinnamon-Desktop an dieser Stelle weitergeben.

Einstellungen

Die meisten Einstellungen kann man über das Hauptmenu > Preferences > Cinnamon-Einstellungen vornehmen:

Folgende Einstellungen sind mit dieser Anwendung möglich:

Leiste

Da wären die Leisteneinstellungen, bei denen man beispielsweise festlegen kann, ob die Leiste oben oder unten erscheinen soll, oder ob sie automatisch ausgeblendet werden soll. Zusätzliche Themen kann man sich beispielsweise über http://cinnamon-spices.linuxmint.com/themes herunterladen. Man entpackt diese dann imHome-Verzeichnis unter „.themes“. Es kann sein, daß dieses Unterverzeichnis nicht vorhanden ist und erst angelegt werden muss. Anschließend sollten die neuen Themen in der Auswahl sichtbar sein.

Kalender

In den Kalendereinstellungen kann man das Ausgabeformat festlegen. Die Parameter, die man dort einsetzen kann, entsprechen dem strftime Format. Sollte man einmal vom vielen rumprobieren die Kalenderanzeige komplett zerschießen (wie bei mir geschehen), kann man mit dem dconf-editor die Einstellungen korrigieren:

Configuration Editor_001

 

Übersichtsmodus (Expo)

Der Übersichtsmodus Expo zeigt eine Übersicht der offenen Fenster aller Arbeitsflächen (Workspaces).

Anbei ein paar Shortcuts zu Expo:

  • STRG+ALT+PFEIL-NACH-OBEN öffnet das Expo
  • STRG+ALT+PFEIL-NACH-UNTEN öffnet den Scale-Modus
  • STRG+ALT+PFEIL-NACH-LINKS/PFEIL-NACH-RECHTS wechselt die Arbeitsfläche
  • STRG+ALT+SHIFT+NACH-LINKS/PFEIL-NACH-RECHTS verschiebt das aktive Fenster in die Arbeitsfläche links oder rechts.
Mit dem Plus-Zeichen an der rechten Seite der Expo-Ansicht kann man eine neue Arbeitsfläche hinzufügen.

Themen

Mit den Themen kann man die generelle Einstellung des Aussehens ändern, aber auch die Fensterdekorationen anpassen. Besonders bei den Fensterdekorationen ist ein Neustart des Cinnamon-Desktops notwendig. Das geht einfach und schnell über „Alt+F2“ > „r“ > Enter, oder die Leiste > Cinnamon-Einstellungen: 

Sollte es Probleme mit einem der Themes geben, kann man auf der Konsole, mit dem „dconf-editor“ unter /org/cinnamon/theme den Button „Set to default“ drücken, dann werden alle Änderungen zurückgesetzt.

Tipp 1: Evtl. lohnt sich ein Blick in die Metacity Windows Styles. Einfach zip Datei herunterladen und im Home Verzeichnis einen Ordner „.themes“ anlegen. Anschließend die zip Datei im „~/.themes“ Ordner entpacken. Der Fensterstil ist dann unter Themen > Andere Einstellungen > Fensterdekoration auswählbar.

Tipp 2: Um sich supercoole GTK+3 Styles runterzuladen, sollte man folgende Seite besuchen: http://gnome-look.org/index.php?xcontentmode=167. Auch hier wieder in den „.themes“ Ordner des Home-Verzeichnisses kopieren. Die Auswahl der Themen erfolgt dann über die Cinnamon-Einstellungen > Themen > Andere Einstellungen > GTK+-Thema. Wenn die Themendateien als .tar.gz geliefert werden kann es sein, dass auch hier vorher der Cinnamon-Desktop neu gestartet werden muss (s.o.).

Tipp 3: Um Icons oder das Aussehen des Maus-Cursors zu ändern, lohnt sich ein Blick in http://gnome-look.org/index.php?xcontentmode=120×121 und http://gnome-look.org/index.php?xcontentmode=36. Die heruntergeladenen Dateien im Ordner „.icons“ des Home-Verzeichnisses entpacken. Die Auswahl der Icons erfolgt dann über die Cinnamon-Einstellungen > Themen > Andere Einstellungen > Symbolthema. Es kann sein, dass auch hier der Cinnamon-Desktop neu gestartet werden muss (s.o.).

Tipp4: Auf deviantART kann man unter „CATEGORY“ > „Customization“ ebenfalls – teilweise „abgedrehte“ – Icons, Skins, Themes und Wallpapers finden.

Tipp5: http://art4linux.org/

Die neuen Themen sollten dann in den Cinnamon-Einstellungen unter Themen sichtbar sein.

Effekte

Die Einstellung der Effekte bezieht sich auf das Öffnen, Schließen etc. der Fenster auf der Arbeitsfläche.  

Miniprogramme

Miniprogramme werden als kleine Icons in der Leiste dargestellt. Es handelt sich hier um mehr oder weniger nützliche Applikationen, wie z.B. Bluetooth, Lautstärke etc.

Erweiterungen

Es gibt einige Erweiterungen, die speziell für den Cinnamon-Desktop entwickelt wurden. Man kann sie sich unter http://cinnamon-spices.linuxmint.com/extensions ansehen. Da der Desktop noch relativ neu ist, ist auch die Auswahl – meiner Meinung nach – noch minimal.

Arbeitsfläche

Die Arbeitsflächen-Einstellungen beziehen sich hauptsächlich darauf, welche Symbole erscheinen sollen, z.B. „Computer“, „Persönlicher Ordner“, „Papierkorb“ etc.

Fenster

Hier werden ausschließlich Funktionalitäten, nicht das Aussehen der Fenster festgelegt. Z.B. was passiert bei einem Doppelklick auf die Fensterleiste etc.

Schriftarten

Naja, ist eigentlich selbsterklärend…

 

Autostart von Programmen

Um Programme automatisch beim Hochfahren bzw. Anmelden zu starten, gibt es den sog. „Startup Applications“. Dazu kann man im Menu in der Such-Eingabeleiste einfach „startup“ eingeben, oder über Menu > Preferences die Applikation auswählen.

Nach dem Starten

Über den „Add“-Button kann man die gewünschten Programme hinzufügen. Beispiel: „cairo-dock“ automatisch starten:

 

Fazit

Die Auswahl an Einstellungen zeigt, dass man eine Menge Dinge am Cinnamon-Desktop anpassen kann. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich bin öfter mal für etwas Neues 😉

 
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Verfasst von - September 28, 2012 in Allgemein

 

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Lubuntu LXDE: Erfahrungsbericht

Lubuntu LXDE: Erfahrungsbericht

Ich glaube/hoffe, ich habe jetzt die richtige Desktop-Umgebung auf Linux gefunden: LXDE – ressourcenschonend und einfach zu benutzen. Ich wollte mir zuerst die LXDE Version von Linux Mint 12 holen, allerdings gibt es die nur in der 32 Bit Variante – deshalb Lubuntu. LXDE ist ein schneller und leichtgewichtiger Fenstermanager, der auch auf älteren Rechnern problemlos läuft. Zudem verzichtet er auf „Features“, wie Unity, Gnome 3, deren Sinn ich bezweifle, zumindest für meine Bedürfnisse. Diese schwergewichtigen Kandidaten sind, zumindest auf meiner Hardware, langsam und instabil. In diesem Artikel will ich meine bisherigen Erkenntnisse zusammenfassen.

Autostart

Den Autostart von Programmen unter Lubuntu kann man systemweit

sudo leafpad /etc/xdg/lxsession/Lubuntu/autostart

oder individuell für jeden Benutzer einstellen. Um Programme für einen Bentuzer automatisch zu starten, muss man nur die .desktop Datei unter ~/.config/autostart ablegen. Mit dem Befehl

lxshortcut -o ~/.config/autostart/.desktop

kann man sich eine solche Datei anlegen lassen:   Die Datei kann man unter ~/.config/autostart direkt editieren und anpassen. Beim nächsten Start des Systems werden die Programme in diesem Verzeichnis automatisch gestartet.

Programmauswahl

Twitter: Hotot

Audio: Exaile

Exaile ist mein neuer Favorit unter den Audioplayern. Er ist funktional und schnell. Sollte, wie bei mir der Fehler „Playback error encountered! Configured audiosink bin1 is not working.“ bzw. „Das konfigurierte Audioziel »bin1« funktioniert nicht“ als Fehlermeldung erscheinen, liegt das u.a. daran, dass man nicht alle gstreamer Pakete (gstreamer0.10-ffmpeg, gstreamer0.10-plugins-bad, gstreamer0.10-plugins-ugly und gstreamer0.10-alsa) eingebunden hat. Bei mir hat das Paket gstreamer0.10-alsa gefehlt. Danach Exaile beenden und neu starten und es sollte funktionieren 🙂 Weitere Infos bzgl. Codecs sind unter http://wiki.ubuntuusers.de/Codecs zu finden. Die Konfigurationsdateien sind unter „~/.config/exaile“ und „~/.local/share/exaile“ abgelegt.

Composite-Manager: xcompmgr

Damit ich Docky als Anwendungsstartleiste laufen lassen kann benötigte ich einen sog. Composite-Manager. Compiz war mir zu schwergewichtig, ich habe mich deshalb für xcompmgr entschieden. Ich hatte das Glück, dass ich nicht alle Schritte, die im Link beschrieben sind, durchführen musste, ein einfaches „sudo apt-get install xcompmgr“ hat genügt. Um xcompmgr automatisch zu starten, habe ich eine .desktop Datei unter ~/.config/autostart angelegt:

juergen@vostro:~/.config/autostart$ cat xcompmgr.desktop 

[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Type=Application
Name=xcompmgr
Name[de_DE]=xcompmgr
Exec=/usr/bin/xcompmgr
Comment[de_DE]=
StartupNotify=true

Dock: Docky

Als Anwendungsstartleiste habe ich mich für „Docky“ entschieden:

Office: Libre Office

War bei mir in den Paketquellen enthalten, kann aber sein, dass ich das vorher irgendwie hinzugefügt habe. Sollte das nicht der Fall sein, dann kann man das Paket wie folgt hinzufügen:

sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa
sudo apt-get update && sudo apt-get install libreoffice

Ich denke ein Screenshot erübrigt sich hier.

Download-Manager: JDownloader

Kann wie folgt installiert werden:

sudo add-apt-repository ppa:jd-team/jdownloader
sudo apt-get update
sudo apt-get install jdownloader

Hier ein Screenshot, der die Einstellungsmöglichkeiten zeigt:

VM: VMWare Player 4.0.2

Wenn man den VMware Player auf der VMWare Seite herunterlädt, erhält man eine .txt Datei. Um die Installation zu beginnen, wandelt man die Datei mit „chmod +x.txt“ in eine ausführbare Datei um, und startet die Installation mit „sudo .txt“. Nach dem Starten will der VMPlayer ein paar Module kompilieren, sollte hier ein Fehler auftauchen, kann das an fehlenden Packages liegen, die man wie folgt nachinstallieren kann:

juergen@vostro:~$ sudo apt-get install build-essential linux-headers-$(uname -r)

Nach einem Neustart des VMPlayers, muss man sich eine Weile gedulden, bis die notwendigen Module kompiliert sind. Danach sollte der frisch-kompilierte VMPlayer erscheinen:

Paketquellen

Anbei die Liste meiner Paketquellen (/etc/apt/sources.list):

juergen@vostro:~$ cat /etc/apt/sources.list
# deb cdrom:[Lubuntu 11.10 _Oneiric Ocelot_ - Release amd64 (20111012)]/ dists/oneiric/main/binary-i386/

# deb cdrom:[Lubuntu 11.10 _Oneiric Ocelot_ - Release amd64 (20111012)]/ oneiric main multiverse restricted universe

# See http://help.ubuntu.com/community/UpgradeNotes for how to upgrade to
# newer versions of the distribution.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric main restricted

## Major bug fix updates produced after the final release of the
## distribution.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates main restricted

## N.B. software from this repository is ENTIRELY UNSUPPORTED by the Ubuntu
## team. Also, please note that software in universe WILL NOT receive any
## review or updates from the Ubuntu security team.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric universe
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric universe
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates universe
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates universe

## N.B. software from this repository is ENTIRELY UNSUPPORTED by the Ubuntu
## team, and may not be under a free licence. Please satisfy yourself as to
## your rights to use the software. Also, please note that software in
## multiverse WILL NOT receive any review or updates from the Ubuntu
## security team.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric multiverse
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates multiverse

## N.B. software from this repository may not have been tested as
## extensively as that contained in the main release, although it includes
## newer versions of some applications which may provide useful features.
## Also, please note that software in backports WILL NOT receive any review
## or updates from the Ubuntu security team.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-backports main restricted universe multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-backports main restricted universe multiverse

deb http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security main restricted
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security main restricted
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security universe
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security universe
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security multiverse
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security multiverse

## Uncomment the following two lines to add software from Canonical's
## 'partner' repository.
## This software is not part of Ubuntu, but is offered by Canonical and the
## respective vendors as a service to Ubuntu users.
deb http://archive.canonical.com/ubuntu oneiric partner
deb-src http://archive.canonical.com/ubuntu oneiric partner

## This software is not part of Ubuntu, but is offered by third-party
## developers who want to ship their latest software.
deb http://extras.ubuntu.com/ubuntu oneiric main
deb-src http://extras.ubuntu.com/ubuntu oneiric main

deb http://de.packages.medibuntu.org/ oneiric free non-free

Wenn danach bei einem „sudo apt-get update“ ein Fehler in der Art „GPG-Fehler: NO_PUBKEY“ auftritt, findet man im Artikel „Linux apt: GPG-Fehler: NO_PUBKEY“ Hilfe.

Desktop

Aktuelles Aussehen meines Desktops:

Fazit

Bis jetzt bin ich mit meiner Entscheidung vollauf zufrieden. Wie bereits erwähnt, benötige ich keine „wackelnden“ Fenster oder eine 3D Cube. Für meinen Laptop (Dell Vostro V13), der über keine besonderen grafischen Fähigkeiten verfügt, ist das die richtige Wahl. Ich werde noch weiter an meinem Lubuntu rumbasteln und Euch auf dem Laufenden halten…  

Links

Lubuntu LXDE: Erfahrungsbericht (2) – Meine Software

Desktop environment
 

Ich glaube/hoffe, ich habe jetzt den richtigen Windowmanager auf Linux gefunden: LXDE – ressourcenschonend und einfach zu benutzen. Ich wollte mir zuerst die LXDE Version von Linux Mint 12 holen, allerdings gibt es die nur in der 32 Bit Variante – deshalb Lubuntu. LXDE ist ein schneller und leichtgewichtiger Fenstermanager, der auch auf älteren Rechnern problemlos läuft. Zudem verzichtet er auf „Features“, wie Unity, Gnome 3, deren Sinn ich bezweifle, zumindest für meine Bedürfnisse. Diese schwergewichtigen Kandidaten sind, zumindest auf meiner Hardware, langsam und instabil.

In diesem Artikel will ich meine bisherigen Erkenntnisse zusammenfassen.

Autostart

Den Autostart von Programmen unter Lubuntu kann man systemweit

sudo leafpad /etc/xdg/lxsession/Lubuntu/autostart

oder individuell für jeden Benutzer einstellen. Um Programme für einen Bentuzer automatisch zu starten, muss man nur die .desktop Datei unter ~/.config/autostart ablegen. Mit dem Befehl

lxshortcut -o ~/.config/autostart/<Programmname>.desktop

kann man sich eine solche Datei anlegen lassen:

 

Die Datei kann man unter ~/.config/autostart direkt editieren und anpassen. Beim nächsten Start des Systems werden die Programme in diesem Verzeichnis automatisch gestartet.

Programmauswahl

Twitter: Hotot

Audio: Exaile

Exaile ist mein neuer Favorit unter den Audioplayern. Er ist funktional und schnell.

Sollte, wie bei mir der Fehler „Playback error encountered! Configured audiosink bin1 is not working.“ bzw. „Das konfigurierte Audioziel »bin1« funktioniert nicht“ als Fehlermeldung erscheinen, liegt das u.a. daran, dass man nicht alle gstreamer Pakete (gstreamer0.10-ffmpeg, gstreamer0.10-plugins-bad, gstreamer0.10-plugins-ugly und gstreamer0.10-alsa) eingebunden hat. Bei mir hat das Paket gstreamer0.10-alsa gefehlt. Danach Exaile beenden und neu starten und es sollte funktionieren 🙂

Weitere Infos bzgl. Codecs sind unter http://wiki.ubuntuusers.de/Codecs zu finden.

Die Konfigurationsdateien sind unter „~/.config/exaile“ und „~/.local/share/exaile“ abgelegt.

Composite-Manager: xcompmgr

Damit ich Docky als Anwendungsstartleiste laufen lassen kann benötigte ich einen sog. Composite-Manager. Compiz war mir zu schwergewichtig, ich habe mich deshalb für xcompmgr entschieden. Ich hatte das Glück, dass ich nicht alle Schritte, die im Link beschrieben sind, durchführen musste, ein einfaches „sudo apt-get install xcompmgr“ hat genügt. Um xcompmgr automatisch zu starten, habe ich eine .desktop Datei unter ~/.config/autostart angelegt:

juergen@vostro:~/.config/autostart$ cat xcompmgr.desktop 

[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Type=Application
Name=xcompmgr
Name[de_DE]=xcompmgr
Exec=/usr/bin/xcompmgr
Comment[de_DE]=
StartupNotify=true

Dock: Docky

Als Anwendungsstartleiste habe ich mich für „Docky“ entschieden:

Office: Libre Office

War bei mir in den Paketquellen enthalten, kann aber sein, dass ich das vorher irgendwie hinzugefügt habe. Sollte das nicht der Fall sein, dann kann man das Paket wie folgt hinzufügen:

sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa
sudo apt-get update && sudo apt-get install libreoffice

Ich denke ein Screenshot erübrigt sich hier.

Download-Manager: JDownloader

Kann wie folgt installiert werden:

sudo add-apt-repository ppa:jd-team/jdownloader
sudo apt-get update
sudo apt-get install jdownloader

Hier ein Screenshot, der die Einstellungsmöglichkeiten zeigt:

VM: VMWare Player 4.0.2

Wenn man den VMware Player auf der VMWare Seite herunterlädt, erhält man eine .txt Datei. Um die Installation zu beginnen, wandelt man die Datei mit „chmod +x .txt“ in eine ausführbare Datei um, und startet die Installation mit „sudo .txt“. Nach dem Starten will der VMPlayer ein paar Module kompilieren, sollte hier ein Fehler auftauchen, kann das an fehlenden Packages liegen, die man wie folgt nachinstallieren kann:

juergen@vostro:~$ sudo apt-get install build-essential linux-headers-$(uname -r)

Nach einem Neustart des VMPlayers, muss man sich eine Weile gedulden, bis die notwendigen Module kompiliert sind. Danach sollte der frisch-kompilierte VMPlayer erscheinen:

Paketquellen

Anbei die Liste meiner Paketquellen (/etc/apt/sources.list):

juergen@vostro:~$ cat /etc/apt/sources.list
# deb cdrom:[Lubuntu 11.10 _Oneiric Ocelot_ - Release amd64 (20111012)]/ dists/oneiric/main/binary-i386/

# deb cdrom:[Lubuntu 11.10 _Oneiric Ocelot_ - Release amd64 (20111012)]/ oneiric main multiverse restricted universe

# See http://help.ubuntu.com/community/UpgradeNotes for how to upgrade to
# newer versions of the distribution.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric main restricted

## Major bug fix updates produced after the final release of the
## distribution.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates main restricted

## N.B. software from this repository is ENTIRELY UNSUPPORTED by the Ubuntu
## team. Also, please note that software in universe WILL NOT receive any
## review or updates from the Ubuntu security team.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric universe
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric universe
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates universe
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates universe

## N.B. software from this repository is ENTIRELY UNSUPPORTED by the Ubuntu
## team, and may not be under a free licence. Please satisfy yourself as to
## your rights to use the software. Also, please note that software in
## multiverse WILL NOT receive any review or updates from the Ubuntu
## security team.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric multiverse
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-updates multiverse

## N.B. software from this repository may not have been tested as
## extensively as that contained in the main release, although it includes
## newer versions of some applications which may provide useful features.
## Also, please note that software in backports WILL NOT receive any review
## or updates from the Ubuntu security team.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-backports main restricted universe multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric-backports main restricted universe multiverse

deb http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security main restricted
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security main restricted
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security universe
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security universe
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security multiverse
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu oneiric-security multiverse

## Uncomment the following two lines to add software from Canonical's
## 'partner' repository.
## This software is not part of Ubuntu, but is offered by Canonical and the
## respective vendors as a service to Ubuntu users.
deb http://archive.canonical.com/ubuntu oneiric partner
deb-src http://archive.canonical.com/ubuntu oneiric partner

## This software is not part of Ubuntu, but is offered by third-party
## developers who want to ship their latest software.
deb http://extras.ubuntu.com/ubuntu oneiric main
deb-src http://extras.ubuntu.com/ubuntu oneiric main

deb http://de.packages.medibuntu.org/ oneiric free non-free

Wenn danach bei einem „sudo apt-get update“ ein Fehler in der Art „GPG-Fehler: NO_PUBKEY“ auftritt, findet man im Artikel „Linux apt: GPG-Fehler: NO_PUBKEY“ Hilfe.

Desktop

Aktuelles Aussehen meines Desktops:

Fazit

Bis jetzt bin ich mit meiner Entscheidung vollauf zufrieden. Wie bereits erwähnt, benötige ich keine „wackelnden“ Fenster oder eine 3D Cube. Für meinen Laptop (Dell Vostro V13), der über keine besonderen grafischen Fähigkeiten verfügt, ist das die richtige Wahl.

Ich werde noch weiter an meinem Lubuntu rumbasteln und Euch auf dem Laufenden halten…

 

Links

Lubuntu LXDE: Erfahrungsbericht (2) – Meine Software

 
3 Kommentare

Verfasst von - März 31, 2012 in Linux

 

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