Motivation
Es gibt viele Wege die nach Rom führen bzw. eine Anbindung von iOS Geräten (iPad, iPod, etc.) an Linux ermöglichen. Viel diskutiert ist beispielsweise der Einsatz von Wine als Windows-Emulator und darauf,die Installation einer veralteten iTunes-Version. Es gibt aber auch einige native Linux-Programme, die durchaus auch als iTunes-Alternative gelten können, z.B. Amarok (KDE), Banshee (C# auf Mono, mit Gtk#, GStreamer, etc.), Floola (GTK2), YamiPod (GTK 2.0 ?) und gtkpod (GTK+).
Die meisten der erwähnten Kandidaten bieten allerdings einen Funktionsumfang, der weit über den reinen iTunes-Ersatz auf Linux hinausgeht. Je mehr sie können, umso schwergewichtiger sind sie auch. Mein favorisierter Audio-Player auf Lubuntu ist und bleibt Exaile. Leider ist er (bisher) nicht als iTunes-Alternative geeignet. gtkpod ist eine leichtgewichtige Alternative zu iTunes und erfüllt hauptsächlich den Zweck, Media-Dateien auf ein iOS Gerät mit Linux zu synchronisieren. Die Kombination aus gtkpod und Exaile passt meiner Meinung nach in die Lubuntu-Philosophie „keep it simple“. Mehr brauche ich nicht, ich habe mich deshalb (bis auf weiteres) für gtkpod entschieden.
gtkpod ist allerdings kein vollwertiger iTunes-Ersatz, d.h. ein direkter Zugriff auf einen Music-Store etc. ist nicht möglich. Wie bereits erwähnt, gtkpod bietet „lediglich“ Synchronisationsfunktionen mit iOS-Geräten an.
gtkpod
Die Features der aktuellen Version kann man sich unter http://www.gtkpod.org/wiki/Features anschauen.
Die Installation ist mit einem einfachen „sudo apt-get install gtkpod“ erledigt. Um die Funktionalität des Programmes zu testen, habe ich einen iPod Touch angeschlossen und danach gtkpod gestartet. gtkpod erkennt den iPod Touch ohne Probleme.
Will man MP3-Dateien auf den iPod Touch kopieren, sind folgende Knöpfe interessant:
Danach öffnet sich ein Fenster, man selektiert die Dateien und diese werden dann automatisch konvertiert. Je nach Anzahl und Größe der selektierten Dateien, kann das auch etwas länger dauern! Die Dateien befinden sich dann aber noch nicht auf dem iPod Touch!
Dateien, die auf das Zielgerät übertragen werden sollen, wählt man beispielsweise im Fenster „Musik Verzeichnis“ aus:
Danach Rechtsklick auf einen freien, nicht selektierten Bereich im Fenster > Copy > …
Will man die gesamte Musik-Bibliothek auf einmal übertragen, dann führt man den Rechtsklick direkt im „Musik Verzeichnis“ aus:
Wiedergabelisten sind ein Feature, dass ich nach einigem hin und her, zu schätzen gelernt habe. Man erstellt sich eine Wiedergabeliste, die man beispielsweise nach einem Genre, Datum, oder wie auch immer benennt. Anschließend kopiert man sich die passenden Dateien hinein. Das macht den Umgang mit den Dateien, insbesondere bei umfangreichen Sammlungen, wesentlich einfacher. Mit gtkpod geht man dann wie folgt vor.
Zunächst erstellt man sich mit gtkpod eine Wiedergabeliste in einem der drei Repositories, also „Musik Verzeichnis“, „Podcasts“ oder „iPod touch“. In den meisten Fällen sind „Musik Verzeichnis“ und „Podcasts“ die Quellen und der iPos, also „iPod touch“ das Ziel.
Dazu selektiert man zuerst das Quell-Repository:
und erstellt die Wiedergabeliste durch:
und gibt ihr einen Namen:
Die Wiedergabeliste wird dann im entsprechenden Repository erstellt. Nun müssen da noch die Dateien hinein. Hierzu verwendet man wieder die Knöpfe:
Nachdem man die Dateien ausgewählt hat, befinden sie sich in der Quell-Wiedergabeliste:
Um nun die komplette Wiedergabeliste auf den iPod zu übertragen, genügt ein Rechtsklick auf das Wiedergabeliste „Hoffis Top 20150515″ > Copy…“iPod touch“
Damit wird automatisch die Wiedergabeliste, samt Inhalt, auf das Zielgerät übertragen. Dachte ich zumindest – 😦 – ich würde eher sagen, sie wird für die Übertragung „angemeldet“ (siehe unten):
Damit die Dateien dann tatsächlich übertragen werden, ist es notwendig eine Synchronisation durchzuführen. Das geschieht durch einen Rechtsklick auf „iPod touch“ oder die entsprechende Wiedergabeliste und Auswahl des Befehls „Änderungen sichern“:
Danach sollte(n) sich tatsächlich die Datei(en) auf dem Zielgerät befinden.
Um sich die Eigenschaften der Repositories bzw. Wiedergabelisten anzuschauen, muss man diese auswählen und den Knopf „Edit iPod Repositories“ anklicken:
Danach kann man beispielsweise die Synchronisationseigenschaften einstellen:
Fazit
Seit ich Lubuntu installiert habe, versuche ich für jeden Anwendungszweck genau eine, möglichst leichtgewichtige, Applikation zu finden. Die Kombination aus gtkpod und Exaile ist derzeit mein Favorit. Eigentlich will ich nur Musik und Podcasts auf meinen iPod spielen, mehr nicht. Einen App- oder Musicstore gibt es hier nicht. Man lädt die Dateien im MP3 Format herunter und überspielt sie mittels gtkpod auf sein iOS-Gerät. Zugegeben, die Bedienung von gtkpod ist „etwas“ gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Versuchen habe ich mich daran gwöhnt. Andererseits finde ich die Bedienung vom Orginal „iTunes“ auch nicht leicht und vor allem träge.
Falls Ihr ähnlich denkt wie ich, freue ich mich Euch einen Tipp gegeben zu haben, wenn nicht, habe ich Euch hoffentlich Ärger mit einer unsinnigen Installation erspart.
That’s it!
Links
http://blogote.com/linux-tips/top-itunes-alternatives-for-linux/6160/
http://www.gtkpod.org/wiki/Features
motivation
There are a lot of options to connect an iOS device to a Linux based operating system. You can use Wine in combination with an outdated iTunes version or you can use some native Linux apps, like Amarok (KDE), Banshee (C# on Mono, with Gtk#, GStreamer, etc.), Floola (GTK2), YamiPod (GTK 2.0 ?) and gtkpod (GTK+).
Most of the candidates mentioned, however, offer a feature set that goes far beyond an iTunes replacement for Linux. The more they can, the more they are overweight. My favorite audio player on Lubuntu still remains Exaile. Unfortunately it is not (yet) suitable as an iTunes alternative. gtkpod is a lightweight alternative to iTunes and fulfills its main purpose: to synchronize media files on an iOS device.The combination of gtkpod and Exaile fits in my opinion, the Lubuntu philosophy of ‚keep it simple‘. So, all I need (until further notice) is gtkpod.
gtkpod is, however, no full-fledged iTunes replacement, ie direct access to a music store, etc. is not possible. As already mentioned, gtkpod offers ‚only‘ synchronization capabilities with IOS devices.
gtkpod
You can find the features of the current version on http://www.gtkpod.org/wiki/Features.
The installation is done with a simple „sudo apt-get install gtkpod“. To test the functionality of the program, I connected an iPod Touch and then started gtkpod.gtkpod detected my iPod touch without any problems.
Playlists are a feature that I have learned after some back and forth to appreciate. You can create a playlist for example to a genre, date, or whatever. Then copy the appropriate files into it. This makes working with files, especially for large collections, much easier. With gtkpod you then go as follows.
First create a playlist in one of the three repositories, namely „Music Library“, „podcasts“ or „iPod touch“. In most cases, „Music Library“ and „Podcasts“ are usually the source and your iOS device, like „iPod touch“, will be the target.
First, select the source repository:
conclusion
links
http://blogote.com/linux-tips/top-itunes-alternatives-for-linux/6160/
http://www.gtkpod.org/wiki/Features














